CLIMATE ENGINEERING: GESELLSCHAFTLICHES KONFLIKTPOTENZIAL UND ÖFFENTLICHE PARTIZIPATIONSMÖGLICHKEITEN


ZUSAMMENFASSUNG

Aufbauend auf den Ergebnissen einer Literatur- und Medienanalyse wurde erstmals zum Thema Climate Engineering ein sogenanntes Gruppen-Delphi durchgeführt, um aktuelle und argumentativ fundierte Einschätzungen von Experten zu den möglichen sozialen und kulturellen Folgen von Climate Engineering, insbesondere auch in Deutschland, zu erhalten. Die Ergebnisse dieser diskursiven Form der Expertenbefragung zeigen deutlich, dass die Verfahren des Climate Engineering differenziert betrachtet und bewertet werden müssen. Auf Akzeptanzprobleme stoßen vor allem Maßnahmen, bei denen hohe Unsicherheit über die potenziellen Nebenwirkungen besteht. In der Literatur und unter den Experten besteht Einigkeit darüber, dass es bereits jetzt, in der Frühphase der Entwicklung von Climate Engineering-Strategien, notwendig sei, die Bürger über diese Technologien und Strategien aufzuklären.


1. EINFÜHRUNG

Climate Engineering (CE) ist ein Sammelbegriff für großskalige technische Eingriffe in das Klimasystem der Erde. CE wird zunehmend als Option im Kampf gegen den anthropogenen Klimawandel diskutiert (The Royal Society 2009). Hierzu gehören symptomatische Ansätze zur direkten Beeinflussung der Strahlungsbilanz der Erde (Solar Radiation Management – SRM) und ursächliche Ansätze zur Zurückführung der atmosphärischen CO2-Konzentration (Carbon Dioxid Removal – CDR). Die verschiedenen Technologien unterscheiden sich zum Beispiel hinsichtlich Risiken, Effektivität, Effizienz, Nebenwirkungen und Kosten des Einsatzes. Jede dieser Technologien hat potenziell globale Auswirkungen: Weltweit würden beim großflächigen Einsatz Klima und Ökosysteme verändert und damit die Lebensbedingungen ganzer Gesellschaften. Daher sollte sich die Debatte über CE nicht nur auf naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Argumente beschränken, sondern auch den sozialen und kulturellen Kontext beleuchten.

Die Zukunft der CE-Debatte und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung sind noch weitgehend offen. Die Untersuchungen aus dem Ausland ergeben noch kein schlüssiges Bild, und für Deutschland gibt es kaum empirische Erhebungen, die eine Prognose über den weiteren Debattenverlauf erlauben würden. Aus diesem Grunde haben wir im Rahmen einer interdisziplinären Sondierungsstudie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Untersuchung zur öffentlichen Wahrnehmung des Themas und der Möglichkeiten der Beteiligung der Öffentlichkeit an der Debatte durchgeführt. Unsere Studie umfasste zunächst eine systematische Literatur- und Medienanalyse. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Literaturrecherche führten die Autoren ein Gruppen-Delphi mit Experten aus Sozial-, Kommunikations- und Naturwissenschaften durch (Renn et al. 2011, Rickels et al. 2011). Dabei wurden vor allem Personen einbezogen, die bereits andere kontroverse Technikfelder aus sozial- oder kommunikationswissenschaftlicher Sicht empirisch oder analytisch bearbeitet hatten.

Die Sondierungsstudie sollte der Politik helfen, durch die umfassende Erörterung der CE-Debatte eine Gesamtstrategie in Bezug auf CE zu entwickeln und einen Beitrag zur Informations- und Wissensgrundlage für die Diskussion in Öffentlichkeit und Medien leisten. Damit sollten die Ergebnisse der Sondierungsstudie helfen, den nationalen und internationalen Diskurs über die Grundsätze von CE und spezifische CE-Technologien zu gestalten. Die folgenden Ausführungen fassen zunächst die Ergebnisse der Literaturstudie sowie der Medienanalyse zusammen und erläutern dann die Vorgehensweise und die Ergebnisse des Gruppen-Delphis.



 

2. LITERATURRECHERCHE

Derzeit gibt es kaum sozialwissenschaftliche Literatur zu CE. Die wenigen sozialwissenschaftlichen Beiträge umfassen überwiegend Artikel, die – basierend auf Analogien zu anderen Technologiefeldern oder auf theoretischen Überlegungen – Argumente pro und contra CE abwägen. Gleichzeitig thematisieren sie die Resonanz dieser Argumente in der politischen und allgemeinen Öffentlichkeit. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Probleme bezüglich der öffentlichen Akzeptanz insbesondere den Einsatz von SRM-Maßnahmen erschweren würden. Jackson und Salzman (2010) bezweifeln, dass die Öffentlichkeit jemals Reflektoren im Weltall, das Einbringen von Nanopartikeln in die Stratosphäre und manche CDR-Strategien – wie die Ozeandüngung – akzeptieren wird. Stattdessen empfehlen sie als Optionen den Schutz und die Aufforstung der Wälder sowie das industrielle Abfangen von CO2 und Bioenergie in Kombination mit CCS (Carbon Capture and Storage). Allerdings müsse man bei CCS aufgrund der bisherigen Erfahrungen in den Niederlanden und Deutschland mit großem öffentlichen Widerstand rechnen. Entsprechend sollte sich die CE-Debatte auf solche Maßnahmen konzentrieren, bei denen die größte Chance öffentlicher Akzeptanz besteht.

In der Literatur wird derzeit davon ausgegangen, dass die öffentliche Akzeptanz für CE vor allem durch Sorgen über unkalkulierbare Risiken und durch ethische, rechtliche, steuerungsbezogene (Governance) und geopolitische Bedenken erschwert wird. Entsprechend wird die öffentliche Akzeptanz durch die Risikowahrnehmung, aber auch durch das Ausmaß an Vertrauen, die Transparenz des Handelns und die Bereitstellung von Haftung beeinflusst (Jackson & Salzman 2010; Bracmort et al. 2010). Mögliche Risiken werden bereits in der Vorbereitung der Experimente, in der politischen Umsetzung und der politischen Stabilität, allgemein im Betrieb, durch eine Unterbrechung der Maßnahme oder durch einen Missbrauch der Maßnahme gesehen (Grunwald 2010; Scheer & Renn 2010; Corner & Pidgeon 2010). Dabei wird bei der politischen Umsetzbarkeit bzw. der politischen Stabilität insbesondere der unilaterale Einsatz von CE kritisch wahrgenommen und mit katastrophalen Folgen assoziiert (Corner & Pidgeon 2010).

Neben den möglichen physischen Beeinträchtigungen sind aber auch psychische Beeinträchtigungen zu erwarten, die sich nach bestimmten SRM-Maßnahmen durch einen bewölkt wirkenden Himmel oder farblich intensivere Sonnenuntergänge ergeben (Scheer & Renn 2010). Zusätzlich besteht auch die Sorge, dass durch die Aussicht auf CE von der Notwendigkeit eines nachhaltigen Konsum- und Produktionspfads abgelenkt wird und bereits die Erforschung von CE-Technologien die Anstrengungen, den Klimawandel zu verhindern, beeinträchtigt (Corner & Pidgeon 2010). Diese Entwicklung könne von Lobbygruppen, die kein Interesse an Emissionsreduktionen haben, verstärkt werden. Umgekehrt könne die geringe Akzeptanz oder die Furcht vor einem CE-Einsatz auch dazu führen, dass es zu stärkeren Emissionsanstrengungen käme. Durch CE würde in diesem Fall gewissermaßen ein soziales Engineering eingeleitet, auch wenn dieser Prozess moralisch kritisch gesehen werden könnte (Corner & Pidgeon 2010).

Zum Thema Akzeptanz und öffentlicher Dialog beinhaltet der Bericht über ein Beteiligungsverfahren der Royal Society eine Voruntersuchung zur öffentlichen Einstellung gegenüber CE. Für diese wurden Fokusgruppen aus Teilnehmern mit verschiedenen umweltpolitischen Meinungen und Verhaltensweisen zusammengestellt, um mögliche Risiken, Nutzen und Unsicherheiten der verschiedenen CE-Technologien zu diskutieren (Royal Society 2009, S. 43). Die Wahrnehmungen von CE stellten sich dabei als überwiegend negativ heraus. In Anlehnung an die Ergebnisse empfiehlt die Royal Society weitere und gründlichere Untersuchungen der öffentlichen Einstellungen, Besorgnisse und Unsicherheiten bezüglich CE, parallel zur technologischen Forschung und Entwicklung, und einen öffentlichen Dialog zur Einbeziehung der Gesellschaft. So regt zum Beispiel auch die American Meteorological Society (AMS 2009) an, neben der Erforschung des wissenschaftlichen und technischen Potenzials von CE auch breit angelegte Untersuchungen über soziale und ethische Implikationen zu initiieren.

Die bisherigen Einschätzungen zum CE und auch die Akzeptanzprobleme mit CCS zeigen die Notwendigkeit einer frühzeitigen Einbindung gesellschaftlicher Anspruchsgruppen und betroffener Bürger (Schulz et al. 2010; Bracmort et al. 2010; Corner & Pidgeon 2010). Dabei geht es nicht um die Schaffung von Akzeptanz, sondern um die Abschätzung des Akzeptanzniveaus und eine Offenlegung möglicher Konfliktfelder und Ungleichgewichte zwischen Nutznießern und Risikoträgern (Schulz et al. 2010). Dafür ist ein Dialog zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit notwendig (Bracmort et al. 2010). Ein internationaler öffentlicher Dialog in Form eines direkten, partizipativen Modells sollte schnellstmöglich initiiert werden, bevor groß angelegte CE-Experimente auf den Weg gebracht werden. Dabei sollte die Öffentlichkeit eine aktive Rolle in der Beratung während des gesamten Prozesses wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung spielen, und zwar bevor eine bedeutende kommerzielle Umsetzung stattfindet. Als Beteiligungsverfahren werden deliberative Workshops (ähnlich Fokusgruppen) und Citizens’ Juries (ähnlich Planungszellen, mit einem zufällig nach bestimmten Merkmalen der Grundgesamtheit zusammengesetzten Gremium von Bürgern) empfohlen (Corner & Pidgeon 2010). Für diesen Dialog ist zudem die Berücksichtigung länderspezifischer Sicherheitskulturen und kulturell verschiedener Weltanschauungen wichtig, da nicht jeder Staat die gleichen Vorstellungen über den Einsatz von Technik (z. B. Gentechnik) hat (Scheer & Renn 2010; Corner & Pidgeon 2010). Wichtig ist aber auch eine Bewertung der einzelnen CE-Verfahren bezüglich der Größenordnung der zu erwartenden Chancen und Risiken, des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und der Auswirkungen in Bezug auf soziale Gerechtigkeit, da sie Teil des Reaktionsportfolios für den anthropogenen Klimawandel werden (Jackson & Salzman 2010).

 

 


3. MEDIENANALYSE

Im Rahmen der Medienanalyse wurden zahlreiche Artikel zum Thema CE gesichtet und daran anschließend 41 insbesondere deutsche und englischsprachige Online-Artikel der letzten zwölf Monate bis zum Beginn der Medienanalyse Anfang 2011 inhaltsanalytisch untersucht. Nach der Analyse dieser Artikel konnte ein Sättigungseffekt erreicht werden, bei dem davon auszugehen ist, dass die wesentlichen Aspekte erfasst wurden.

Die computergestützte Analyse bediente sich eines Kriterienrasters, das folgende Elemente umfasst: Anlass des Artikels, zitierte Personen/Behörden, erwähnte CE-Maßnahmen, geäußerte Bedenken, Rahmenelemente, im Artikel erwähnte Stakeholder, Wertung des Autors, Schlagworte, Leserkommentare. Außerdem wurden bereits bestehende Medienanalysen recherchiert und neue Forschungsergebnisse, über einen Kontakt zu der Autorin einer noch nicht veröffentlichten Medienanalyse (vgl. Buck 2010), aufgenommen.

Die Anzahl der Medienartikel zeigt, dass die CE-Debatte verstärkt in den letzten zwei Jahren an die Öffentlichkeit gedrungen ist und dass das wissenschaftliche und politische Interesse an CE-Maßnahmen steigt, hauptsächlich im angelsächsischen Raum. Ein internationaler Vergleich englischsprachiger Artikel hat gezeigt, dass die meisten Zeitungsartikel – sowohl in Print- als auch in Online-Medien – in Großbritannien erschienen sind, gefolgt von den USA, Kanada und Australien (Buck 2010). Asiatische Länder, wie Korea und China, liegen deutlich dahinter. In Deutschland ist die mediale Diskussion eher zögerlich, zudem überwiegend skeptisch und besorgt, während eine Reihe von CE-Optionen in einigen Kreisen in den USA mittlerweile sehr offensiv befürwortet wird. In Europa ist der Glaube an die technische Beherrschbarkeit von komplexen Problemen in den letzten Jahrzehnten stark gesunken (Scheer & Renn 2010). Dieser Kontrast zwischen den USA und Europa lässt sich auch bei anderen Risikothemen, wie der grünen Gentechnik, beobachten. Die Anzahl der veröffentlichten Artikel zum Thema CE nahm im September 2009, nachdem der Bericht der Royal Society der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, deutlich zu.

Zuletzt lösten zumeist Publikationen von Beiträgen in Fachzeitschriften, die Veröffentlichung von Büchern oder Konferenzen und wissenschaftliche Experimente Medienberichte über CE aus. Die meisten Artikel zitieren Naturwissenschaftler, die über CE forschen, oder „Klimaingenieure“, die CE-Maßnahmen oder -Verfahren entwickelt oder vorgeschlagen haben. Weitere Originalzitate oder Nennungen betreffen Experten aus den Bereichen Recht, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften und Philosophie bzw. Ethik. Hinzu kommen einige wenige Personen aus der Wirtschaft, hierbei v. a. Bill Gates im Rahmen seiner Investitionen in ein Forschungsprojekt zur verstärkten Wolkenbildung. Von Politikern ist in den Artikeln kaum die Rede, genauso wenig von anderen Stakeholdern. Außerdem kommen die Bürger selbst kaum zur Sprache, was verglichen mit anderen Risikothemen (Gentechnik, elektromagnetische Felder etc.) eher ungewöhnlich ist.

Die in den Medien am häufigsten thematisierte CE-Maßnahme ist mit Abstand das Einbringen von Schwefel in die Stratosphäre, gefolgt von Maßnahmen zur Beeinflussung der Wolkenbildung und zur Ozeandüngung mit Eisen. Seltener wurde auf Aufforstung, Reflektoren im Weltall und das Weiß-Streichen von Dächern Bezug genommen. Die am häufigsten genannten Bedenken bezüglich CE lassen sich wie folgt zusammenfassen: CE berge unüberschaubare Risiken, es impliziere die Gefahr der Veränderung des Ökosystems und der Biodiversität, SRM ändere nichts am Grundproblem der erhöhten Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre und beeinflusse die regionalen Niederschlagsmengen; außerdem könne CE zu einem sorgloseren Umgang mit Treibhausgasemissionen führen (Moral Hazard). Teilweise wurde darüber hinaus die Sorge über zu hohe Kosten geäußert. Auffallend selten kamen Bedenken bezüglich eines Missbrauchs der Technologien und damit verbundenen politischen und sozialen Auswirkungen zur Sprache.

Als Aufhänger für Medienberichte dienen dabei meist die „Klimakatastrophe“ und die sich daraus ergebende Dringlichkeit, eine Lösung zu finden. CE wird oft als ergänzende Option zu Emissionskontrolle und Anpassung angeführt bzw. als notwendiges Übel nach erfolgloser Emissionsminderung bezeichnet. Immer wieder taucht die Frage nach Gerechtigkeit auf und danach, wer bzw. welche Länder die Gewinner und Verlierer der verschiedenen CE-Verfahren seien. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Verursacherländer für den treibhausgasinduzierten Strahlungsantrieb CE-Gewinner und die Entwicklungsländer CE-Verlierer wären. Darüber hinaus taucht in den Medienberichten die Frage nach der Autorisierung von CE-Einsätzen, d. h. nach der Regulierung und Kontrolle von CE-Projekten, auf. Ein wiederkehrendes Element in CE-Berichten ist die Bezugnahme auf medizinische Metaphern: Die Erde wird als „kranker Patient“ beschrieben, der eventuell durch CE geheilt werden könne. Des Weiteren ist von „Symptomen“, „Behandlung“, „Nebenwirkung“ etc. die Rede.

Die Autoren berichten in den meisten Fällen neutral, während in einigen Artikeln ein kritischer Unterton bezüglich CE herauszulesen ist („Planetenklempnerei“, „herumpfuschen“). Insgesamt wird aber nur in wenigen Artikeln direkt Stellung gegen CE bezogen. Noch seltener wird aber CE positiv dargestellt oder sogar befürwortet. Teilweise wird eine fehlende Transparenz innerhalb der CE-Diskussion bemängelt. In deutschen Medien wurde dies besonders im Zusammenhang mit dem LOHAFEX-Projekt kritisiert, obwohl die Wissenschaftler nach eigenem Bekunden das Experiment sehr transparent durchgeführt haben. Es wird generell gefordert, die Öffentlichkeit zu informieren und den Stakeholdern Gelegenheit zu differenzierter Stellungnahme zu geben.

Die Sichtung von Leserkommentaren im Zusammenhang mit Online-Artikeln und verschiedenen Blogs ließ am häufigsten die Sorge erkennen, der Klimawandel könnte seinen Schrecken durch die Erforschung und Verfügbarkeit von CE-Technologien verlieren, und der Druck auf Politiker bezüglich der Entwicklung alternativer Energiequellen könnte nachlassen. Daneben wird der weltweite Klimawandel vielfach in Frage gestellt, indem oft vom „Märchen Klimakatastrophe“ oder der „Klimalüge“ geschrieben wird. In ihrer Gesamtheit sind die meisten Leserkommentare kritisch geprägt, und nur etwa fünf Prozent der Kommentare befürworten CE.




4. DER GRUPPEN-DELPHI-WORKSHOP

4.1. Methodisches Vorgehen

Das klassische Delphi-Verfahren dient dazu, über die mehrfache Befragung einer Gruppe von Experten ein Meinungsbild über einen bestimmten Sachverhalt – oft Trends bzw. zukünftige Ereignisse – zu gewinnen (vgl. u. a. Dalkey & Helmer 1963; Mintroff & Turoff 1975; Benarie 1988; Häder 2002; Cuhls 2009). In Anlehnung daran wurde im Rahmen der Sondierungsstudie eine Variante des Delphis mit einem diskursiven Ansatz zur Entwicklung von politischen Leitbildern und Planungszielen eingesetzt, wobei die Experten im Rahmen von Workshops Face-to-Face zusammengeführt wurden (Webler et al. 1991; Schulz & Renn 2009a). Das Gruppen-Delphi hat einige Vorteile gegenüber dem klassischen Delphi-Ansatz (Schulz & Renn 2009b):

  1. Es kann in einer relativ kurzen Zeit abgeschlossen werden (Die interaktive Phase dauert ein bis zwei Tage).

  2. Durch die direkte Interaktion der Teilnehmer können unterschiedliche Einschätzungen, die auf differierende semantische Verständnisse oder Fehlinterpretationen der Fragestellung zurückzuführen sind, identifiziert und geklärt werden. Dadurch verbleiben nur inhaltlich begründete Differenzen.

  3. Durch die iterative Vorgehensweise können reine Kalibrierungseffekte (etwa in Bezug auf die Verbalisierung von Zahlenwerten) weitgehend ausgeschlossen werden.

  4. Die divergenten Positionen werden nicht nur individuell begründet, wie beim klassischen Delphi, sondern müssen sich auch in der direkten Diskussion zwischen den Kontrahenten bewähren. Dadurch erreichen sie einen höheren Grad an argumentativer Robustheit.

Ziel dieses Gruppen-Delphis war es, Experten zu befragen, wie ein möglicher Einsatz von bestimmten CE-Technologien in der Zukunft bei einzelnen gesellschaftlichen Gruppen, in den Medien und in der allgemeinen Öffentlichkeit wahrgenommen und bewertet werden könnte; daraus abgeleitet sollten von den Teilnehmern Kommunikations- und Partizipationsstrategien für die Politik entwickelt werden. Das Gruppen-Delphi fand am 13. und 14. Januar 2011 statt. Beteiligt waren zwölf interdisziplinäre Experten aus den Bereichen Kommunikation und Partizipation sowie Naturwissenschaftler aus dem CE-Bereich, jeweils in gleicher Anzahl.

Für die erste Delphi-Runde wurden die Teilnehmer zufallsbasiert in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt einen identischen, digitalen Fragebogen, der auf Basis der Erkenntnisse der Literatur- und Medienanalyse konzipiert worden war. Die Abschätzungen nach einer vorgegebenen, nummerischen Skala wurden von den drei Gruppen direkt am Laptop in eine Excel-Tabelle eingegeben, so dass die Fragebögen in den Pausen zeitnah computergestützt ausgewertet werden und als Grundlage für die Plenumsdiskussion dienen konnten. Bei jeder Frage wurde markiert, ob sich die Kleingruppe auf einen Wert einigen konnte oder ob ein Dissens bezüglich der Bewertung einer Fragestellung vorlag. Gab es einen Dissens, wurden die Gründe dafür in der anschließenden Plenumsdiskussion diskutiert. Zudem erhielten die Gruppen, deren nummerischer Wert für die gerade behandelte Frage am meisten von dem gemeinsamen Mittelwert aller Gruppen abwich, die Gelegenheit, ihre abweichende Meinung vor dem Plenum zu begründen.

Auf diese Weise konnte geklärt werden, ob Abweichungen auf Verständnisprobleme bei der Frage, auf weitergehende Erkenntnisse, die den anderen Gruppenmitgliedern nicht vorlagen, oder auf Einschätzungsdifferenzen zurückzuführen waren. In einer zweiten Runde wurden erneut Kleingruppen gebildet, die nach dem Permutationsverfahren neu zusammengesetzt wurden. So wurde sichergestellt, dass in jeder neuen Gruppe das gesamte Spektrum an Bewertungen vertreten war. Im Anschluss daran erfolgte in der Plenarsitzung die Erörterung der verbliebenen Differenzen. Dabei wurden Argumente gesammelt, die bei abweichenden Voten für die eine oder andere Ausprägung sprachen.




4.2. Themen und Aufgaben

Der zum Delphi zugehörige Fragebogen behandelte folgende Themen:

  • Allgemeine Einschätzung des wahrgenommenen Risikopotenzials von CE bei Stakeholdern und der allgemeinen Öffentlichkeit.

  • Verlauf der medial vermittelten Diskussion und Vergleich mit anderen Technologiediskursen.

  • Entwicklung von Kommunikations- und Diskursstrategien.

  • Partizipationsmöglichkeiten der Fachöffentlichkeit, Interessengruppen und interessierten Öffentlichkeit.

Im Delphi wurden nur vier ausgewählte Verfahren zur Klimabeeinflussung behandelt, und zwar: CDR mittels Wiederaufforstung (Afforestation) und Meeresdüngung mit Eisen (Ocean Fertilization) sowie SRM mit Wasserdampfbildung über den Ozeanen (künstliche Wolkenerzeugung: Cloud Seeding) in der Troposphäre und in der Stratosphäre mit Schwefelpartikeln (SOx). SRM-Methoden gelten (mit wenigen Billiarden Euro Betriebskosten) als vergleichsweise preisgünstig, schnell und effektiv, ihre Nebenwirkungen sind jedoch bislang noch kaum erforscht. Im Mittelpunkt des Delphis standen folgende Aspekte zur Diskussion und zur Bewertung an:

  • International koordinierte, technische Entwicklung vielversprechender CE-Methoden.

  • Internationale Forschungszusammenarbeit zu Wirksamkeit, Umwelteinflüssen, Risiken und Chancen von CE im Einsatz, in Verbindung mit Regulierungsfragen.

  • Entwicklung von kurz- und langfristigen Governance-Strukturen. Dies umfasst auch den Einbezug von Stakeholdern und die Organisation von öffentlichen Dialogprozessen.

Da die bisher geltenden globalen Governance-Strukturen für einen CE-Einsatz bestenfalls analog zu anderen global wirksamen Konventionen gesehen werden können, wurden im Delphi mögliche neue Governance-Strukturen erfragt und deren gesellschaftliche Konfliktpotenziale für Deutschland abgeschätzt. Der Schwerpunkt lag bei der Wahrnehmung, Bewertung und Beteiligung von Stakeholdern. Im Folgenden ist eine Auswahl der deskriptiven Ergebnisse des Gruppen-Delphis aufgeführt.




4.3. Ergebnisse

4.3.1. Konfliktpotenzial von Climate Engineering in Forschungsanwendung

Die Experten sind sich einig, dass bei der Durchführung großskaliger CE-Experimente für das Konfliktpotenzial folgendes Ranking angenommen werden kann:

SRM > Meeresdüngung > Cloud Seeding > Wiederaufforstung.

Dabei wird das Konfliktpotenzial bei SRM als sehr hoch eingeschätzt, bei Meeresdüngung weniger stark, bei Cloud Seeding eher gering und bei Wiederaufforstung sehr niedrig. Für alle abgefragten Technologien spielt die räumliche Nähe eine wichtige Rolle (Frage 1, 2, 3, 9). Je näher der räumliche Bezug zum Einsatzort ist, desto höher schätzen die Befragten das Konfliktpotenzial für die jeweilige Technologie ein.

Tab.1: Konfliktpotenzial großskaliger Testprogramme

Antwortkategorien: 1=sehr gering bis 10=sehr hoch

G1

G2

G3

MW

SD

1

SRM mit SOx über europäischem Luftraum

10

9

10

9,7

0,6

2

Meeresdüngung in der Nordsee

8

7

10

8,3

1,5

3

Cloud Seeding über der Nordsee

8

7

7

7,3

0,6

4

SRM mit SOx mit aktiver (finanzieller und operativer) deutscher Beteiligung

8

8

6

7,3

1,2

5

SRM mit SOx über der Südhalbkugel

7

8

6

7,0

1,0

6

Meeresdüngung mit aktiver (finanzieller und operativer) deutscher Beteiligung

6

7

4

5,7

1,5

7

SRM mit SOx ohne deutsche Beteiligung

5

6

6

5,7

0,6

8

Meeresdüngung im Südpazifik

5

6

4

5,0

1,0

9

Wiederaufforstung in Europa

2

3

8

4,3

3,2

10

Meeresdüngung ohne deutsche Beteiligung

4

5

4

4,3

0,6

11

Cloud Seeding über dem Südpazifik

4

5

3

4,0

1,0

12

Cloud Seeding mit aktiver (finanzieller und operativer) deutscher Beteiligung

4

6

2

4,0

2,0

13

Cloud Seeding ohne deutsche Beteiligung

3

4

1

2,7

1,5

14

Wiederaufforstung mit aktiver (finanzieller und operativer) deutscher Beteiligung

2

3

1

2,0

1,0

15

Wiederaufforstung ohne deutsche Beteiligung

2

2

1

1,7

0,6

16

Massive Wiederaufforstung auf der Südhalbkugel mit deutscher (finanzieller und operativer) Beteiligung

1

2

1

1,3

0,6

Hinweis zur Interpretation: Die Tabellen enthalten die Ergebnisse aus den Gruppendiskussionen in den Delphi-Runden. Grün steht für Konsens, rot für Gruppendissens. In Tabelle 1 war dies bei Gruppe 3 bei den Fragen 4, 5 und 7 der Fall. Bei Fragen 9 und 12 ergibt sich ein Dissens zwischen allen Gruppen. Die Streuung der Gruppenurteile wird hier über die Standardabweichung angegeben (SD). Zur Verortung der Größenordnung des Konfliktpotenzials ist der Mittelwert (MW) angegeben. Die Kategorien in der Tabelle wurden nach Höhe des Mittelwertes angeordnet (nicht nach Reihenfolge der Fragen im Fragebogen). Bei den Spalten mit den Bezeichnungen G1, G2, G3, handelt es sich um die Ergebnisse aus der ersten Diskussionsrunde in den Delphi-Gruppen mit jeweils vier Personen. Gab es bei diesen Fragen einen Konsens zwischen den Gruppen oder konnte ein Dissens in der ersten Plenumsdiskussion ausgeräumt werden, wurden diese Fragen in der zweiten Runde nicht mehr übernommen.

Das Minderheitsvotum in Frage 4, 5 und 7 in Gruppe 3 und die höheren Werte, verglichen mit dem Gruppenkonsens für SRM, ergeben sich daraus, dass sich die Experten in Gruppe 3 darauf verständigt haben, dass im Falle von SRM auch bei einem fernen Einsatzort die Partikel nahezu in der gesamten Stratosphäre verteilt werden würden und somit durch die globale Auswirkung auch der deutsche Luftraum betroffen wäre. Für Cloud Seeding (Frage 12) bewegen sich die Gruppen in der zweiten Runde auf einen Konsens um den Wert 5,0 zu. Sofern sich Deutschland finanziell und operativ an großskaligen Tests beteiligen sollte, wird eine deutliche Mobilisierung gegen eine solche Maßnahme auch in Deutschland erwartet. Allerdings sind die Werte noch höher, wenn die Maßnahmen Deutschland oder Europa direkt betreffen würden. Bei der Einstufung des Konfliktpotenzials für die großskalige Erprobung von Wiederaufforstung in Europa (Frage 9) konnte insgesamt auch nach der zweiten Runde kein Konsens erreicht werden. Da hier aus Gründen des Flächenverbrauches ein klimawirksamer Test, insbesondere in Deutschland, als unwahrscheinlich betrachtet wird, wurde dieses Thema in der Diskussion nicht weiter vertieft. Des Weiteren wurde Cloud Seeding über der Nordsee und dortige Meeresdüngung als klimatechnisch nicht sinnvoll erachtet (mangelnde Effektivität).




4.3.2. Konfliktpotenzial der Akteurskonstellationen

Hat die Akteurskonstellation einen Einfluss auf das Konfliktpotenzial? Insgesamt bildet sich bei dieser Frage das gleiche Ranking im Konfliktpotenzial ab wie bei CE in der Forschungsanwendung, hier unter der Bedingung, dass sich Deutschland an dem Programm beteiligen würde. Die Werte für das Konfliktpotenzial sind sogar noch stärker ausgeprägt, wenn unterstellt wird, dass die jeweiligen Initiativen gegen den Willen der UN und vieler Entwicklungsländer zustande kommen und die Maßnahmen in oder über Deutschland stattfinden. Das Ranking im Konfliktpotenzial verkehrt sich ins Gegenteil, wenn unterstellt wird, dass sich Deutschland nicht beteiligt, obwohl es international dazu aufgefordert wird. Insgesamt schätzen die befragten Experten das Konfliktpotenzial bei einer Verweigerung aber eher niedrig ein. Es wurde auch angemerkt, dass Deutschland nicht so stark vom Klimawandel betroffen sei, als dass hier mit großen Konflikten zu rechnen wäre, wenn sich Deutschland nicht beteiligen würde. Solidarisierungsproteste seien zwar zu erwarten, aber nicht in größerem Umfang.



4.3.3. Konfliktpotenziale der einzelnen Akteursgruppen

In den beiden Delphi-Runden gab es zu diesem Thema starke Kontroversen. Die vorgegebenen Akteurskategorien wurden von den Experten um Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei erweitert, da die Auswirkungen auf die Wirtschaft branchenspezifisch differenziert betrachtet werden sollten. Insbesondere für die Solarbranche prognostizieren die Teilnehmer erhebliche Widerstände gegen SRM. Bei den Umweltverbänden wird das größte Konfliktpotenzial gesehen – wobei sich gegen SRM innerhalb dieser Akteursgruppe der größte Wiederstand regt während er beim Thema Wiederaufforstung am niedrigsten ist. Die Kontroverse in der Bewertung ergibt sich hier aus dem unterschiedlichen Kenntnisstand über die eingesetzte Methode und die damit verbundenen Assoziationen. Intuitiv und traditionell ist Wiederaufforstung bei den Umweltverbänden positiv besetzt. Im Kontext von klimawirksamen, großflächigen Maßnahmen werden hier die Opportunitätskosten der Landnutzung als weniger schwerwiegend gesehen. Parallelen werden aber mit den inzwischen allgemein anerkannten Zielkonflikten zwischen Landnutzung zu Energiezwecken (Konversion von Biomasse) und zur Nahrungsmittelproduktion gezogen.

Land- und Forstwirtschaft, Fischereibetriebe und Kirchen wurden erst in der zweiten Runde in den Fragebogen aufgenommen. Bei der Meerwasserdüngung gibt es vor allem bei der Einschätzung des Konfliktpotenzials durch Fischereibetriebe eine hohe Streubreite der Einschätzungen. Dieser Dissens konnte aber aufgelöst werden, als einer der Teilnehmer die Information in die Diskussion einbrachte, dass gerade die Fischereibetriebe eine Meeresdüngung begrüßen, weil damit auch die Fischpopulationen zunehmen würden. Angesichts überfischter Meere sei eine Düngung positiv zu werten, da damit eine Belebung der Ozeane einhergehe. Entsprechend niedrig fallen auch in der zweiten Delphi-Runde die Bewertungen für das Konfliktpotenzial aus.

Für die Kirchen wird das Konfliktpotenzial dann als hoch eingestuft, wenn es sich um massive Eingriffe in die Natur handelt. Deswegen ergeben sich hier teilweise hohe Werte, auch wenn der gesamtgesellschaftliche Einfluss nicht als besonders stark betrachtet wird. Speziell bei Wiederaufforstung spielt auch die Tourismusbranche eine wichtige Rolle. Das Konfliktpotenzial wird hier als eher niedrig angesehen. Insgesamt überwiegt aber der Eindruck, dass ein großflächiger Einsatz in Europa ohnehin als wenig realistisch eingestuft wird.

Das Konfliktpotenzial bei den Akteuren hängt nach Ansicht der Teilnehmer auch davon ab, ob sich Deutschland durch Maßnahmen im eigenen Land aktiv an CE beteiligt. Bei Wiederaufforstung und Cloud Seeding wird das eher verneint. Dementsprechend ist auch bei den relevanten Akteuren hier weniger Konfliktintensität zu erwarten.



4.3.4. Partizipationsmöglichkeiten der Öffentlichkeit im Konfliktfall

In der ersten Plenumsrunde wurde durch die Experten festgelegt, dass unter Partizipationsmöglichkeiten solche Maßnahmen verstanden werden, die eine Rückmeldung an die Entscheidungsträger erlauben und nur solche betrachtet werden, die sich auf eine deutsche Beteiligung an CE-Maßnahmen beziehen. Bei diesem Fragenkomplex liegt überwiegend Dissens vor. Offenkundig sind hier die Teilnehmer dezidiert unterschiedlicher Meinung, ohne dass es ihnen gelungen ist, die jeweilige Gegenseite zu überzeugen. Es bestehen sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, was unter den einzelnen Verfahren zu verstehen ist. Einigkeit besteht in erster Linie dahingehend, dass das Potenzial einer Maßnahme zur Deeskalation davon abhängt, wie weit ein Konflikt schon die Gesellschaft durchdrungen und zur Polarisierung beigetragen hat. So erscheinen zu einem frühen Zeitpunkt Internetforen oder Internetkonferenzen mit und ohne öffentlicher Beteiligung sowie Fokusgruppen noch gut als Kommunikations- oder Meinungsbildungsforen geeignet. Bei einem manifesten Konflikt werden sie allerdings als nicht geeignet angesehen, um die nötige Rückverbindung zur Öffentlichkeit herzustellen. Die Delphi-Teilnehmer erachteten repräsentative Umfragen beim derzeitigen Kenntnisstand der Bevölkerung als nicht zielführend für eine informierte Präferenzrückmeldung.

Bei „Bürgerentscheiden“ tritt der bekannte Zielkonflikt zwischen den Anhängern und Gegnern plebiszitärer Entscheidungsformen zu Tage. Traut man den Bürgern zu, auch komplexe Fragestellungen verantwortungsvoll angehen zu können, oder ist man eher der Ansicht, dass hier die gewählten Vertreter der repräsentativen Demokratie mit ihrem Delegationsprinzip allein zum Zuge kommen sollen? Ist es nicht angebracht, bei so weitreichenden Entscheidungen wie CE-Maßnahmen, Legitimation vom ganzen Volk einzuholen, als dies nur bei den gewählten Volksvertretern zu tun? Oder sollte man gerade wegen der weitreichenden Folgen eine solche schicksalhafte Entscheidung nicht dem Zufall des Volkswillens überlassen? Über diese Fragen wurde lange unter den Teilnehmern des Delphis debattiert. Dabei wies die eine Fraktion darauf hin, dass normative Argumente (Staatsgewalt geht vom Volke aus) eher für mehr plebiszitäre Elemente sprächen, während die andere Fraktion damit konterte, dass sich eine kontinuierliche und konsistente Politik nur auf der Basis von Repräsentationsgremien verwirklichen ließe. Dieser Konflikt kennzeichnete die kontroverse Diskussion zwischen den Teilnehmern, ohne dass es zu einer gemeinsamen Verständigung darüber kam. Einigkeit bestand unter den Teilnehmern darin, dass im Zusammenhang mit CE plebiszitäre Elemente nur dann sinnvoll seien, wenn zuvor andere Beteiligungsverfahren den argumentativen Boden dafür ebnen würden (etwa in Form von Runden Tischen, Bürgerforen und Schlichtungen). Diese Beteiligungsverfahren sollten in Kombination eingesetzt werden (Hybridverfahren).

Besonders hervorgehoben wurde von den Teilnehmern eine Integration von Stakeholder-Diskursen (Runde Tische, Mediation, Schlichtung) mit bürgernahen Beteiligungsformen wie Konsensuskonferenzen, Bürgerforen oder Bürgerkonferenzen (Übersicht in: Ley & Weitz 2003). Insgesamt wurden mehrere konkrete Hybridverfahren vorgeschlagen. Einig waren sich alle Gruppen im Delphi, dass in einem solchen Hybridverfahren für alle einsehbare, virtuelle Treffen oder Online-Konferenzen mit geschlossenem Teilnehmerkreis vorgesehen sein sollten. Dazu nannten drei von vier Gruppen Fokusgruppen und Bürgerkonferenzen oder andere Formen der direkten Öffentlichkeitsbeteiligung mit informierter Präferenzrückmeldung. Es wurde empfohlen, repräsentative Umfragen erst nach einer Verbreitung des Wissens über CE, z. B. über breite mediale Veröffentlichungen, als eine Begleitmaßnahme zu direkten Beteiligungsmaßnahmen, durchzuführen. Dazu wurden Runde Tische mit Stakeholdern zur Ausarbeitung von Empfehlungen an die Bundesregierung für wichtig gehalten. Nur eine Minderheit der Delphi-Teilnehmer sprach sich dezidiert gegen einen plebiszitären Bürgerentscheid aus.



4.3.5. Entwicklung von Kommunikations- und Diskursstrategien

Schon in der ersten Delphi-Runde wurde ein Konsens bei folgenden Punkten erreicht: Die Darstellung von Kommunikations- und Diskursstrategien soll ansprechend und auch für Laien verständlich sein. Dabei soll es sich weder um eine Werbemaßnahme noch eine reine Verkaufsstrategie handeln. Nach der ersten Plenumsdiskussion und Präzisierung der Fragestellung konnte in der zweiten Runde mit vier neu gemischten Diskussionsgruppen bei folgenden Aspekten Konsens erzielt werden: Eine Information zu CE muss frühzeitig stattfinden. Da aber der heutige Wissensstand stark von Vermutungen und Unsicherheiten geprägt ist, sollte der Grad der Unsicherheit vor allem in Bezug auf Nebenwirkungen klar kommuniziert werden. Idealerweise sollten rund 30 % der Informationen Einblicke in die Verfahrensweisen und Technologien vermitteln, während rund 70 % die Wirkungen und Nebenwirkungen thematisieren sollten. Deutlich abgelehnt wurde eine proaktive Vorstellung des Sachverhaltes in Medien und Internet im Sinne einer Meinungsmanipulation.

Darüber hinaus wurde angemerkt, dass die Behandlung von CE die grundsätzliche Debatte und Kontexteinbettung der Problemstellung CE im Klimawandel nicht ersetzen dürfe. Vor dem Hintergrund anderer klimawirksamer Maßnahmen solle zunächst das allgemeine Feld dargestellt und CE im Kontext von Klimawandel und Klimaschutz diskutiert werden. Erst danach sollten spezielle Maßnahmen erörtert werden. Die Debatte solle bereits vor Bekanntwerden spezieller Einsatzszenarien beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten dann immer noch die Kontextbedingungen spezifiziert werden.

Bei der offenen Frage nach Kommunikationsstrategien fällt auf, dass die Teilnehmer die grundsätzliche Kommunikationsstrategie stärker thematisieren als die Formen und Formate zur Umsetzung dieser Strategie. Gewünscht wird ein ergebnisoffener Dialog der Bundesregierung mit der Fragestellung, ob in Zukunft CE überhaupt in Frage kommt und ob man vorab in Forschung investieren sollte, unter der Annahme, dass die Gelder hierfür nicht von anderen Budgets gekürzt werden.

CE sei momentan noch nicht gesellschaftlich besetzt. Im Gegensatz dazu sei bei CCS die Lage schon leicht zugespitzt und es gäbe lagerorientierte Diskussionen. Bei CE sei der Kipp-Punkt des Themas noch nicht erreicht, was man jetzt noch gut für eine Kommunikation nutzen solle. Obwohl sich nach Meinung einiger Experten die Regierung mit dem LOHAFEX-Experiment schon ein Stück weit festgelegt habe, sollte es bei der künftigen Kommunikationsstrategie das Ziel sein, Offenheit zu dokumentieren und so der Entwicklung verhärteter Fronten zuvorzukommen. Entscheidend sei es, Grundvertrauen (wieder)herzustellen bezüglich der Frage: Nur Mitigation oder Mitigation in Kombination mit CE? Mitigation mit CE würde eine dynamische Gangart zur thematischen Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit und Bewusstseinsbildung erfordern. Ein erster Schritt hierzu wäre es, Grundkenntnisse zu vermitteln, um auf der Basis dieses Wissens weitere geeignete partizipative Maßnahmen zu wählen. Konkret gehe es um eine breite, zeitnahe Aufklärungskampagne, gefolgt von partizipativen Prozessen (online, Bürgerkonferenzen) zu den inhaltlichen Voraussetzungen (negative Auswirkungen von Treibhausgasemissionen) mit dem Ziel, zu Emissionsreduktion und vor allem mehr Nachhaltigkeit zu motivieren. Vor diesem Hintergrund sei die Darstellung von CE als Ultima Ratio mit deutlicher Kennzeichnung der entsprechenden Risiken zu empfehlen.



5. ZUSAMMENFASSENDE EINSCHÄTZUNG UND EMPFEHLUNGEN

Die Literaturrecherche zur aktuellen sozialwissenschaftlichen, internationalen Diskussion erbrachte das Ergebnis, dass es Anfang 2011 kaum deutschsprachige, sozialwissenschaftliche Forschungsliteratur zum Thema CE gab. In einigen Veröffentlichungen werden jedoch gesellschaftliche Aspekte von CE thematisiert, und es wird eher pauschal auf die Wichtigkeit eines öffentlichen Dialogs hingewiesen.

In den Medien hat das Thema in den letzten beiden Jahren zunehmend Resonanz gefunden, vor allem in Großbritannien und den USA. In den USA finden sich in den Medien sowohl stark ablehnende als auch befürwortende Positionen. Die Medienresonanz in Deutschland ist wesentlich schwächer als in den USA und Großbritannien. Im Vordergrund stehen meist die als unüberschaubar bewerteten Risiken, vor allem in Bezug auf die Auswirkungen auf das Ökosystem und die Biodiversität. Ebenfalls werden häufig Probleme, wie die sich verändernde Verteilung von Niederschlägen, die Sorge um Alleingänge einzelner Staaten sowie die Furcht vor einer nachlassenden Bereitschaft zur Emissionsvermeidung thematisiert.

Bei dem durchgeführten Gruppen-Delphi bestand Einigkeit unter allen Experten, dass CE das Potenzial besitzt, eine gesamtgesellschaftliche Kontroverse auszulösen. Ein geringeres Maß an Konfliktstärke ist zu erwarten, wenn sich Deutschland einer internationalen Initiative zu CE verschließen würde. Je mehr aber Deutschland in einem globalen oder multilateralen CE-Programm eingebunden wäre, desto größer erscheint den Experten der Konfliktdruck. Gleichermaßen konfliktverstärkend würde es sich auswirken, wenn CE-Maßnahmen ohne internationale Legitimierung (etwa durch die UN) eingeleitet würden.

Welche Kommunikations- und Partizipationsstrategien sind angesichts dieser Situation zielführend? Einhellig waren die Experten der Meinung, dass es nicht das Ziel staatlicher Kommunikationspolitik sein kann, die Bürger von der Akzeptabilität oder auch Nicht-Akzeptabilität von CE-Maßnahmen zu überzeugen. Vielmehr sei das Ziel ein ergebnisoffener Diskurs, bei dem alle Argumente abgewogen werden sollten. Die Debatte solle zu einer fundierten, individuellen sowie kollektiven Urteilsbildung beitragen, wobei vor allem auch die Risiken und Unsicherheiten in der Abschätzung mitkommuniziert werden müssten. Als Ergebnis eines solchen Diskurses könne man nicht einen Konsens erwarten, bestenfalls den Konsens über die Gründe für die auftretenden Dissense, und damit verbunden gegenseitiges Verständnis und gegenseitigen Respekt für die jeweils Andersdenkenden. Ein erster Schritt zu einer konfliktvermindernden Diskursstrategie sei die Einlösung der Forderung nach Transparenz. Transparenz bedeutet Offenlegung aller relevanten Informationen und Aktionen vor der Öffentlichkeit. Es zerstöre Glaubwürdigkeit, wenn Entscheidungen von öffentlichem Interesse intransparent, wie im Falle LOHAFEX, CCS, der Endlagerproblematik oder Stuttgart 21, getroffen würden. Als zweiter Schritt wurde die frühzeitige Kommunikation und Diskursführung empfohlen. Da bislang das Bewusstsein um CE-Verfahren in der Bevölkerung noch schwach ausgeprägt sei, könne man noch durch neutrale und ansprechende Kommunikation zu einer fundierten und wertangemessenen Urteilsbildung beitragen. Insofern empfahlen die Experten aus dem Delphi im Einklang mit der sozialwissenschaftlichen Literatur eine möglichst frühe Einbindung und Aufklärung der Bevölkerung. Diskurse zur Nanotechnologie (Davies et al. 2009) oder das Dialogverfahren des Natural Environment Research Council (NERC 2010) können als beispielhaft für einen gut strukturierten Dialog mit der Öffentlichkeit gelten. Die Inhalte der Kommunikation sollten sich nicht ausschließlich auf technische Hintergründe von CE-Maßnahmen beschränken, sondern die politischen und technischen Optionen einer effektiven Klimaschutzpolitik im Kernpunkt thematisieren. Denn CE ist nur ein Element einer umfassenden Strategie zum Klimaschutz. Darüber hinaus müssen in einem solchen Dialog auch die sozialen, kulturellen und ethischen Aspekte mitberücksichtigt werden.

Als dritten Schritt empfahlen die Experten die Einbindung von Stakeholdern und der allgemeinen Öffentlichkeit in einen Diskurs, in dem es um die Abwägung von Maßnahmen im Bereich Klimaschutz gehen sollte. Zentrales Ziel sollte es dabei sein, CE im Vergleich mit funktionsäquivalenten Maßnahmen zu bewerten und in eine Gesamtstrategie des Klimaschutzes zu integrieren. Parallel zur grundlegenden Forschung über Vor- und Nachteile von CE-Maßnahmen sollten öffentliche Diskurse initiiert werden, um die Akzeptabilität dieser Maßnahmen unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse zu erörtern und eine Bewertung im Rahmen einer umfassenden Klimaschutzpolitik vorzunehmen. In einem solchen zivilgesellschaftlichen Diskurs sollten auch die Folgen zur Sprache kommen, welche die Lebenswelt und Psyche der betroffenen Menschen berühren, wie zum Beispiel die Möglichkeit geringerer Sonneneinstrahlung oder die Veränderung der Himmelsfarbe. Der Diskurs sollte zunächst bei den organisierten Stakeholdern beginnen und dann um nicht organisierte Gruppen erweitert werden. Für die Einbindung von Stakeholdern sind Instrumente wie z. B. Runde Tische und Foren geeignet. Für die Mitwirkung der allgemeinen Öffentlichkeit benötigt man webbasierte Foren, Bürgerkonferenzen, Planungszellen und andere Formate, die auf Zufallsauswahl oder auf Auswahlverfahren nach dem Freiwilligkeitsprinzip beruhen.

Auf der Basis dieser Empfehlungen und der bisherigen Erfahrungen mit Partizipationsverfahren kann folgende Beteiligungsstrategie empfohlen werden:

1. Einrichtung einer Internet-Plattform zu CE-Maßnahmen mit einem Informations- und Diskussionsforum.

2. Einrichtung eines Runden Tisches mit Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, Chancen und Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten.

3. Durchführung von öffentlich wirksamen Beteiligungsformaten, wie Bürgerkonferenz, Bürgerforen, Zukunftswerkstätten etc., um auch die nicht organisierten Bürger einzubeziehen.

4. Synopse aller Eindrücke aus den Beteiligungsverfahren durch eine neutrale Instanz, wie etwa der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und/oder der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech.

Die Bundesregierung sollte einen aktiven Part in der Kommunikation und der Bürgerbeteiligung übernehmen und Leitlinien entwickeln – dies wurde auch bei anderen Risikotechnologien bzw. CCS von den Experten gefordert. Zudem sollten alle kommunikativen und partizipativen Programme auch international oder zumindest europaweit vernetzt werden, da CE-Maßnahmen kaum unilateral von der Bundesrepublik Deutschland initiiert werden könnten. In der Nanotechnologie wurde beispielsweise ein EU-weiter Code of Conduct entwickelt und mehrmals dazu Stakeholdergruppen aus Öffentlichkeit, Forschung, Politik und Industrie an einen Tisch gerufen. Öffentlich wirksame Proteste gegen Nanotechnologie hat es bislang nicht gegeben. Ob das an der Andersartigkeit der Technologie liegt oder an einer gelungenen Kommunikation, sei im Rahmen dieses Artikels dahingestellt.



6. LITERATURVERZEICHNIS

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Webler, Th., Levine, D., Rakel, H. & Renn, O. (1991). The Group Delphi: A Novel Attempt at Reducing Uncertainty. Technological Forecasting and Social Change, 3, 253–263.

Sylvia Hiller: Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) an der Universität Stuttgart und DIALOGIK gGmbH.

Universität Stuttgart, Abteilung für Technik- und Umweltsoziologie, Seidenstraße 36, 70174 Stuttgart, Tel.: +49 (0)711-68583891, E-Mail: sylvia.hiller@sowi.uni-stuttgart.de

Ortwin Renn: Prof. Dr. Dr. h.c., Ordinarius für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart, Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS), Leiter des Forschungsinstituts DIALOGIK gGmbH.

Universität Stuttgart, Abteilung für Technik- und Umweltsoziologie, Seidenstraße 36, 70174 Stuttgart, Tel.: +49 (0)711-68583970, E-Mail: ortwin.renn@sowi.uni-stuttgart.de

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LIZENZ

Jedermann darf dieses Werk unter den Bedingungen der Digital Peer Publishing Lizenz elektronisch über­mitteln und zum Download bereit­stellen. Der Lizenztext ist im Internet unter der Adressehttp://www.dipp.nrw.de/lizenzen/dppl/dppl/DPPL_v2_de_06-2004.html abrufbar.


Autoren:

  1. Sylvia Hiller Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

  2. Ortwin Renn Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung




Ein künstliches Klima durch SRM Geo-Engineering

 

Sogenannte "Chemtrails" sind SRM Geoengineering-Forschungs-Experimente

 

Illegale Feldversuche der SRM Technik, weltweit.

 

 

Illegale militärische und zivile GE-Forschungen finden in einer rechtlichen Grauzone statt.

 

Feldversuche oder illegale SRM Interventionen wurden nie in nur einem einzigen Land der Welt,  je durch ein Parlament gebracht, deshalb sind sie nicht legalisiert und finden in einer rechtlichen Grauzone der Forschung statt. Regierungen wissen genau, dass sie diese Risiko-Forschung, die absichtliche Veränderung mit dem Wetter nie durch die Parlamente bekommen würden..

Climate-Engineering

HAARP - Die Büchse der Pandora in militärischen Händen

 

 

Illegale zivile und militärische SRM Experimente finden 7 Tage die Woche (nonstop) rund um die Uhr statt. 

 

Auch Nachts - trotz Nacht-

Flugverbot.

 

Geo-Engineering Forschung

 

 

Der Wissenschaftler David Keith, der die Geo-Ingenieure Ken Caldeira und Alan Robock in ihrer Arbeit unterstütztsagte auf einem Geo-Engineering - Seminar am 20. Februar 2010, dass sie beschlossen hätten, ihre stratosphärischen Aerosol-Modelle von Schwefel auf Aluminium umzustellen

 

Niemand auf der ganzen Welt , zumindest keiner der staatlichen Medien berichtete von diesem wichtigen Ereignis.

 

 

 

 

Wissenschaftler planen 10 bis 20 Megatonnen hoch toxischer Materialien wie Aluminium, synthetischen Nanopartikeln jedes Jahr in unserer Atmosphäre auszubringen.

 

Die Mengenangaben von SRM Materialien werden neuerdings fast immer in Teragramm berechnet. 

 

  1 Teragramm  = 1 Megatonne

  1 Megatonne  = 1 Million Tonnen

 

 

SAI = Stratosphärische

Aerosol Injektionen mit toxischen Materialen wie:

 

  • Aluminiumoxide
  • Black Carbon 
  • Zinkoxid 
  • Siliciumkarbit
  • Diamant
  • Bariumtitanat
  • Bariumsalze
  • Strontium
  • Sulfate
  • Schwefelsäure 
  • Schwefelwasserstoff
  • Carbonylsulfid
  • Ruß-Aerosole
  • Schwefeldioxid
  • Dimethylsulfit
  • Titan
  • Lithium
  • Kalkstaub
  • Titandioxid
  • Natriumchlorid
  • Meersalz 
  • Calciumcarbonat
  • Siliciumdioxid
  • Silicium
  • Bismuttriiodid (BiI3
  • Polymere
  • Polymorph von TiO2

 


 

 

 

April 2016 

Aerosol Experiments Using Lithium and Psychoactive Drugs Over Oregon.

 

 

SKYGUARDS: Petition an das Europäische Parlament

 

 

Wir haben keine Zeit zu verlieren!

 

 

 

Klage gegen Geo-Engineering und Klimapolitik 

 

Der Rechtsweg ist vielleicht die einzige Hoffnung, Geo-Engineering-Programme zum Anhalten zu bewegen. Paris und andere Klimaabkommen schaffen Ziele von rechtlich international verbindlichen Vereinbarungen. Wenn sie erfolgreich sind, werden höchstwahrscheinlich SRM-Programme ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren legalisiert. Wenn das geschieht, wird das unsere Fähigkeit Geoengineering zu verhindern und jede Form von rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen stark behindern.

 

Ziel dieser Phase ist es, Mittel zu beschaffen um eine US- Klage vorzubereiten. Der Hauptanwalt Wille Tierarzt wählt qualifizierte Juristen aus dem ganzen Land aus, um sicher zu stellen, dass wir Top-Talente sichern, die wir für unser langfristiges Ziel einsetzen.

 

 

Die Fakten sind, dass seit einem Jahrzehnt am Himmel illegale Wetter -Änderungs-Programme stattfinden, unter Einsatz des Militärs im Rahmen der NATO, ohne Wissen oder Einwilligung der Bevölkerung..

EU-Konferenz und Petition über Wettermodifizierung und Geoengineering in Verbindung mit HAARP Technologien

 

Die Zeit ist gekommen. Anonymous wird nicht länger zusehen. Am 23. April werden wir weltweit gegen Chemtrails und Geoengineering friedlich demonstrieren.

 

Anonymous gegen Geoengineering 

 

 

Wir waren die allerletzten Zeit Zeugen eines normalen natürlichen blauen Himmels.

 

NIE WIEDER WIRD DER HIMMEL SO BLAU SEIN.

 

 

Heute ist der Himmel nicht mehr blau, sondern eher rot oder grau. 

 

 

Metapedia –

Die alternative Enzyklopädie

 

http://de.metapedia.org/wiki/HAARP

 

http://de.metapedia.org/wiki/Chemtrails

 

 

ALLBUCH -

Die neue Enzyklopädie

 

http://de.allbuch.online/wiki/Chemtrails Chemtrails

http://de.allbuch.online/wiki/GeoEngineering GeoEngineering

http://de.allbuch.online/wiki/HAARP HAARP

 

 

 

 

 

SRM - Geoengineering

Aluminium anstatt Schwefeloxid

 

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminium anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit 1) einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb 2) einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könnte so mit viel geringeren Mengen Aluminium, anstatt Schwefel, bewerkstelligt werden. [13]

 

Mehr Beweise als dieses Video braucht man wohl nicht. >>> Aerosol-Injektionen

 


Das "Geo-Engineering" Klima-Forschungsprogramm der USA wurde direkt dem Weißen Haus unterstellt,

bzw. dort dem White House Office of Science and Technology Policy (OSTP) zugewiesen. 

 

 

Diese Empfehlung lassen bereits das Konfliktpotential dieser GE-Forschung erahnen.

 

 

 

 

 

In den USA fällt Geo-Engineering unter Sicherheitspolitik und Verteidigungspolitik: 

 

 

Geo-Engineering als Sicherheitspolitische Maßnahme..

 

Ein Bericht der NASA merkt an, eine Katastrophensituation könnte die Entscheidung über SRM maßgeblich erleichtern, dann würden politische und ökonomische Einwände irrelevant sein. Die Abschirmung von Sonnenlicht durch SRM Maßnahmen wäre dann die letzte Möglichkeit, um einen katastrophalen Klimawandel abzuwenden.

 

maßgeblich erleichtern..????

 

Nach einer Katastrophensituation sind diese ohnehin illegalen geheimen militärischen SRM Programme wohl noch leichter durch die Parlamente zu bringen unter dem Vorwand der zivilen GE-Forschung. 

 

 

 


Der US-Geheimdienst CIA finanziert mit 630.000 $ für die Jahre   2013/14 

Geoengineering-Studien. Diese Studie wird u.a. auch von zwei anderen staatlichen Stellen NASA und NOAA finanziert. 

 

WARUM SIND DIESE LINKS DER CIA / NASA / NOAA STUDIE ALLE AUS DEM INTERNET WEG ZENSIERT WORDEN, WENN ES DOCH NICHTS ZU VERBERGEN GIBT...?

 

Um möglichst keine Spuren zu hinterlassen.. sind wirklich restlos alle Links im Netz entfernt worden. 

 

 

 

 

 

Es existieren viele Vorschläge zur technologischen Umsetzung des stratosphärischen Aerosol- Schildes.

 

Ein Patent aus dem Jahr 1991 behandelt das Einbringen von Aerosolen in die Stratosphäre

(Chang 1991).

 

Ein neueres Patent behandelt ein Verfahren, in dem Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zum Ausbringen reflektierender Substanzen genutzt werden sollen (Hucko 2009).

 

 

 

Die von Microsoft finanzierte Firma Intellectual Ventures fördert die Entwick­lung eines „Stratoshield“ genannten Verfahrens, bei dem die Aerosolerzeugung in der Strato­sphäre über einen von einem Ballon getragenen Schlauch vom Erdboden aus bewirkt werden soll.

 

CE-Technologien wirken entweder symptomatisch oder ursächlich

 

Symptomatisch wirkend: 

Modifikation durch SRM-Geoengineering- Aerosole in der Stratosphäre

 

Ursächlich wirkend: 

Reduktion der CO2 Konzentration (CDR) 

 

Effekte verschiedener Wolkentypen

 

Dicke, tief hängende Wolken reflektieren das Sonnenlicht besonders gut und beeinflussen kaum die Energie, die von der Erde als langwellige Infrarotstrahlung abgegeben wird. Hohe Wolken sind dagegen kälter und meist dünner. Sie lassen daher mehr Sonnenlicht durch, dafür speichern sie anteilig mehr von der langwelligen, abgestrahlten Erdenergie. Um die Erde abzukühlen, sind daher tiefe Wolken das Ziel der Geoingenieure.

 

 

Zirruswolken wirken also generell erwärmend (Lee et al. 2009). Werden diese Wolken künstlich aufgelöst oder verändert, so wird sich in der Regel ein kühlender Effekt ergeben.

 

Nach einem Vorschlag von Mitchell et al.  (2009) könnte dies durch ein Einsäen von effizienten Eiskeimen bei der Wolkenbildung geschehen.

 

 

Eiskeime werden nur in sehr geringer Menge benötigt und könnten beispielsweise durch Verkehrs-Flugzeuge an geeigneten Orten ausgebracht werden. Die benötigten Materialmengen liegen dabei im Bereich von einigen kg pro Flug.

 

 

Die RQ-4 Global Hawk fliegt etwa in 20 Kilometer Höhe ohne Pilot.

1 - 1,5  Tonnen Nutzlast.

 

Instead of visualizing a jet full of people, a jet full of poison.

 

 

Das Militär hat bereits mehr Flugzeuge als für dieses Geo-Engineering-Szenario erforderlich wären, hergestellt. Da der Klimawandel eine wichtige Frage der nationalen Sicherheit ist [Schwartz und Randall, 2003], könnte das Militär für die Durchführung dieser Mission mit bestehenden Flugzeugen zu minimalen Zusatzkosten sein.

 

http://climate.envsci.rutgers.edu/pdf/GRLreview2.pdf

 

 

 

Die künstliche Klima-Kontrolle durch GE

 

Dies sind die Ausbringung von Aerosolpartikeln in der Stratosphäre, sowie die Erhöhung der Wolkenhelligkeit in der Troposphäre mithilfe von künstlichen Kondensationskeimen.

 

 

 

Brisanz von Climate Engineering  (DFG)

 

Climate-Engineering wird bei Klimakonferenzen (z.B. auf dem Weltklimagipfel in Doha) zunehmend diskutiert. Da die Maßnahmen für die angestrebten Klimaziele bisher nicht greifen, wird Climate Engineering als alternative Hilfe in Betracht gezogen.

 

 

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Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Dr. Rosalie Bertell, berichtet in Ihrem Buch »Kriegswaffe Planet Erde« über die Folgewirkungen und Auswirkungen diverser (Kriegs-) Waffen..

 

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Dieses Buch ist ein Muss für jeden Bürger auf diesem Planeten.

 

..Indessen gehen die Militärs ja selbst gar nicht davon aus, dass es überhaupt einen Klimawandel gibt, wie wir aus Bertell´s Buch wissen (Hamilton in Bertell 2011).

 

Sondern das, was wir als Klimawandel bezeichnen, sind die Wirkungen der immer mehr zunehmenden

Wetter-Manipulationen

und Eingriffe ins Erdgeschehen mittels Geoengineering, insbesondere durch die HAARP-ähnlichen Anlagen, die es inzwischen in aller Welt gibt..

 

Bild anklicken
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Why in the World are they spraying 

 

Durch die bahnbrechenden Filme von Michael J. Murphy "What in the World Are They Spraying?" und "Why in the world are the Spraying?" wurden Millionen Menschen die Zerstörung durch SRM-Geoengineering-Projekte vor Augen geführt. Seitdem bilden sich weltweit Bewegungen gegen dieses Verbrechen.

 

 

Die Facebook Gruppe Global-Skywatch hat weltweit inzwischen schon über 90.000 Mitglieder und es werden immer mehr Menschen, die die Wahrheit erkennen und die "gebetsmühlenartig" verbreiteten Lügengeschichten der Regierung und Behörden in Bezug zur GE-Forschung zu Recht völlig hinterfragen. 

 

Bild anklicken: Untertitel in deutscher Sprache
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ALBEDO ENHANCEMENT BY STRATOSPHERIC SULFUR INJECTIONS


http://faculty.washington.edu/stevehar/Geoengineering_packet.pdf

 

SRM Programme - Ausbringung durch Flugzeuge 

 

 

 

Die Frage die bleibt, ist die Antwort auf  Stratosphärische Aerosol- Injektions- Programme und die tägliche Umweltzer-störung auf unserem Planeten“

 

 

 

Die Arbeit von Brovkin et al. (2009) zeigt für ein Emissionsszenario ohne Emissionskontrolle, dass der Einsatz von RM für mehrere 1000 Jahre fortgesetzt werden muss, je nachdem wie vollständig der Treibhausgas-induzierte Strahlungsantrieb kompensiert werden soll.

 

 

 

Falls sich die Befürchtung bewahrheitet, dass eine Unterbrechung von RM-Maßnahmen zu abruptem Klimawandel führt, kann sich durch den CE-Einsatz ein Lock-in-Effekt ergeben. Die hohen gesamtwirtschaftlichen Kosten dieses abrupten Klimawandels würden sozusagen eine Weiterführung der RM-Maßnahmen erzwingen.

 

 

 

 

Ausbringungsmöglichkeiten

 

Neben den Studien von CSEPP (1992) und Robock et al. (2009), ist insbesondere die aktuelle Studie von McClellan et al. (2010) hervorzuheben. Für die Ausbringung mit Flugsystemen wird angenommen, dass das Material mit einer Rate von 0,03 kg/m freigesetzt wird. Es werden Ausbringungshöhen von 13 bis 30 km untersucht.

 

 

 

 

Bestehende kleine Düsenjäger, wie der F-15C Eagle, sind in der Lage in der unteren Stratosphäre in den Tropen zu fliegen, während in der Arktis größere Flugzeuge wie die KC-135 Stratotanker oder KC-10 Extender in der Lage sind, die gewünschten Höhen zu erreichen.

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SRM Protest-Märsche gleichzeitig in circa 150 Städten - weltweit.

 

Geoengineering-Forschung als Plan B für eine weltweit verfehlte Klimapolik. 

 

Bild anklicken:
Bild anklicken:

 

Staaten führen illegale Wetter-Änderungs-Techniken als globales Experiment gegen den Klimawandel durch, geregelt über die UN, ausgeführt durch die NATO, mit militärischen Flugzeugen werden jährlich 10-20 Millionen Tonnen hoch giftiger Substanzen in den Himmel gesprüht..

 

Giftige Substanzen, wie Aluminium, Barium, Strontium, die unsere Böden verseuchen und die auch auf Dauer den ph-Wert des Bodens deutlich verändern würden. Es sind giftige Substanzen, wie Schwefel, welches die Ozonschicht systematisch zerstören würde. 

 

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Weltweite  Protestmärsche gegen globale Geoengineering Experimente finden am 25. April 2015 in all diesen Städten gleichzeitig statt:

 

 

 

AUSTRALIEN - (Adelaide)

AUSTRALIEN - (Albury-Wodonga)

AUSTRALIEN - (Bendigo)

AUSTRALIEN - (Brisbane)

AUSTRALIEN - (Byron Bay)

AUSTRALIEN - (Cairns)

AUSTRALIEN - (Canberra)

AUSTRALIEN - (Darwin)

AUSTRALIEN - (Gold Coast)

AUSTRALIEN - (Hobart)

AUSTRALIEN - (Melbourne)

AUSTRALIEN - (Newcastle)

AUSTRALIEN - (New South Wales, Byron Bay)

AUSTRALIEN - (Perth)

AUSTRALIEN - (Port Macquarie)

AUSTRALIEN - (South Coast NSW)

AUSTRALIEN - (South East Qeensland)

AUSTRALIEN - (Sunshine Coast)

AUSTRALIEN - (Sydney)

AUSTRALIEN - (Tasmania)

BELGIEN - (Brüssel)

BELGIEN - (Brüssel Group)

BRASILIEN - (Curitiba)

BRASILIEN - (Porto Allegre)

BULGARIEN - (Sofia)

Kanada - Alberta - (Calgary)

Kanada - Alberta - (Edmonton)

Kanada - Alberta - (Fort Saskatchewan)

Kanada - British Columbia - (Vancouver Group)

Kanada - British Columbia - (Victoria)

Kanada - Manitobak - (Winnipeg)

Kanada – Neufundland

Kanada - Ontario - (Barrie)

Kanada - Ontario - (Cambridge)

Kanada - Ontario - (Hamilton)

Kanada - Ontario - (London)

Kanada - Ontario - (Toronto)

Kanada - Ontario  - (Ottawa)

Kanada - Ontario - (Windsor)

Kanada - Québec - (Montreal)

KOLUMBIEN - (Medellin)

ZYPERN

KROATIEN - (Zagreb)

DÄNEMARK - (Aalborg)

DÄNEMARK - (Kopenhagen)

DÄNEMARK - (Odense)

ESTLAND - (Tallinn)

Ägypten (Alexandria)

FINNLAND - (Helsinki)

FRANKREICH - (Paris)

DEUTSCHLAND - (Berlin)

DEUTSCHLAND - (Köln)

DEUTSCHLAND - (Düsseldorf)

DEUTSCHLAND - HESSEN - (Wetzlar)

GRIECHENLAND - (Athens)

GRIECHENLAND - (Attica)

Ungarn (Budapest)

IRLAND - (Cork City)

IRLAND - (Galway)

ITALIEN - (Milano)

Italien - Sardinien - (Cagliari)

MAROKKO - (Rabat)

NIEDERLANDE - (Den Haag)

NIEDERLANDE - (Groningen)

NEUSEELAND - (Auckland)

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NEUSEELAND - (Hamilton)

NEUSEELAND - (Nelson)

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NEUSEELAND - (Takaka)

NEUSEELAND - (Taupo)

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UK - Cornwall - (Truro)

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USA - Minnesota - (St. Paul)

USA - Missouri - (St. Louis)

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USA - NEVADA - (Las Vegas)

USA - NEVADA - (Reno)

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USA - New Mexico (Northern)

USA - NEW YORK - (Ithaca)

USA - NEW YORK - (Long Island)

USA - NEW YORK - (New York City)

USA - NORTH CAROLINA - (Asheville)

USA - NORTH CAROLINA - (Charlotte)

USA - NORTH CAROLINA - (Greensboro)

USA - Oregon - (Ashland)

USA - Oregon - (Portland)

USA - Pennsylvania - (Harrisburg)

USA - Pennsylvania - (Pittsburgh)

USA - Pennsylvania - (West Chester)

USA - Pennsylvania - (Wilkes - Barre)

USA - SOUTH CAROLINA - (Charleston)

USA - Tennessee - (Memphis)

USA - Texas - (Austin)

USA - Texas - (Dallas / Metroplex)

USA - Texas - (Houston)

USA - Texas - (San Antonio)

USA - Vermont - (Burlington)

USA - Virginia - (Richmond)

USA - Virginia - (Virginia Beach)

USA - WASHINGTON - (Seattle)

USA - Wisconsin - (Milwaukee)

 

Bild anklickem: Holger Strom Webseite
Bild anklickem: Holger Strom Webseite

 

Der Film zeigt eindrucksvolle Beispiele, beginnend beim Einsatz der Atombomben mit ihren schrecklichen Auswirkungen bis hin zu den gesundheitszerstörenden, ja tödlichen Hinterlassenschaften der Atomenergienutzung durch die Energiewirtschaft. Eine besondere Stärke des Films liegt in den Aussagen zahlreicher, unabhängiger Fachleute. Sie erläutern mit ihrem in Jahrzehnten eigener Forschung und Erfahrung gesammelten Wissen Sachverhalte und Zusammenhänge, welche die Befürworter und Nutznießer der Atomtechnologie in Politik, Wirtschaft und Militärwesen gerne im Verborgenen halten wollen.

                                             

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Edmund Lengfelder

 

 

Nicht viel anders gehen Politiker/ Abgeordnete des Deutschen Bundestages mit der hoch toxischen riskanten SRM Geoengineering-Forschung um, um diese riskante Forschung durch die Parlamente zu bekommen.

 

Es wird mit gefährlichen Halbwissen und Halbwahrheiten gearbeitet. Sie werden Risiken vertuschen, verdrehen und diese Experimente als das einzig Richtige gegen den drohenden Klimawandel verkaufen. Chemtrails sind Stratosphärische Aerosol Injektionen, die  illegal auf globaler Ebene stattfinden, ohne jeglichen Parlament-Beschluss der beteiligten Regierungen.

 

Geoengineering-Projekte einmal begonnen, sollen für Jahrtausende fortgeführt werden - ohne Unterbrechung (auch bei finanziellen Engpässen oder sonstigen Unruhen) um nicht einen Umkehreffekt  auszulösen.

 

Das erzählt Ihnen die Regierung natürlich nicht, um diese illegale hochgefährliche RM Forschung nur ansatzweise durch die Parlamente zu bringen.

 

Spätestens seit dem Atommüll-Skandal mit dem Forschungs-Projekt ASSE wissen wir Bürger/Innen, wie Politik und Wissenschaft mit Forschungs-Risiken umgehen.. Diese Gefahren und Risiken werden dann den Bürgern einfach verschwiegen. 

 

 


 

 

www.climate-engineering.eu

 

Am 30. September 2012 ist eine neue Internetplattform zu Climate Engineering online gegangen www.climate-engineering.eu  

 

Die Plattform enthält alle neuen Infos -Publikationen, Veranstaltungen etc. zu Climate-Engineering.

 

 

 

 

Gezielte Eingriffe in das Klima?

Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering

Kieler Earth Institute

 

 

Climate Engineering:

Ethische Aspekte

Karlsruher Institut für Technologie

 

 

Climate Engineering:

Chancen und Risiken einer Beeinflussung der Erderwärmung. Naturwissenschaftliche und technische Aspekte

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig

 

Climate Engineering:

Wirtschaftliche Aspekte 

Kiel Earth Institute

 

 

Climate Engineering:

Risikowahrnehmung, gesellschaftliche Risikodiskurse und Optionen der Öffentlichkeitsbeteiligung

Dialogik Stuttgart

 

 

Climate Engineering:

Instrumente und Institutionen des internationalen Rechts

Universität Trier

 

 

Climate Engineering:

Internationale Beziehungen und politische Regulierung

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

 

 

 

Illegale Atmosphären-Experimente finden in Deutschland  seit  2012 „täglich“ am Himmel statt.

 

Chemtrails  -  Verschwörung am Himmel ? Wettermanipulation unter den Augen der Öffentlichkeit

 

Auszug aus dem Buch: 

 

Ich behaupte, dass in etwa 2 bis 3 mal pro Woche, ungefähr ein halbes Dutzend  von frühmorgens bis spätabends in einer Art und Weise Wien überfliegen, die logisch nicht erklärbar ist. Diese Maschinen führen über dem Stadtgebiet manchmal auffällige Steig- und Sinkflüge durch , sie fliegen Bögen und sie drehen abrupt ab. Und sie hinterlassen überall ihre dauerhaft beständigen Kondensstreifen, welche auch ich Chemtrails nenne. Sie verschleiern an manchen Tagen ganz Wien und rundherum am Horizont ist strahlend blauer ...
Hier in diesem Buch  aus dem Jahr 2005 werden die anfänglichen stratosphärischen SRM-Experimente am Himmel beschrieben... inzwischen fliegen die Chemie-Bomber ja 24 h Nonstop, rund um die Uhr.

 

 

 

 

Weather Modification Patente

 

http://weatherpeace.blogspot.de

 

Umfangreiche Liste der Patente

http://www.geoengineeringwatch.org/links-to-geoengineering-patents/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Pat Mooney - Er ist Gründer und Geschäftsführer der kanadischen Umweltschutzorganisation ETC Group in Ottawa.

 

Im Jahr 1975 tat sich der US-Geheimdienst CIA mit Newsweek zusammen und warnte vor globaler Abkühlung. Im selben Jahr wiesen britische Wissenschaftler die Existenz eines Lochs in der Ozonschicht über der Antarktis nach und die UN-Vollversammlung befasste sich mit identischen Anträgen der Sowjetunion und der USA für ein Verbot von Klimamanipulationen, die militärischen Zwecken dienen. Dreißig Jahre später redeten alle - auch der US-Präsident über globale Erwärmung. 

 

Wissenschaftler warnten, der Temperaturanstieg über dem arktischen Eis  und im sibirischen Permafrost könnte in die Klimakatastrophe führen, und der US-Senat erklärte sich bereit , eine Vorlage zu prüfen, mit der Eingriffe in das Klima erlaubt werden sollten. 

 

Geo-Engineering ist heute Realität. Seit dem Debakel von Kopenhagen bemüht sich die große Politik zusammen mit ein paar Milliardären verstärkt darum, großtechnische Szenarien zu prüfen und die entsprechenden Experimente durchzuführen.

 

Seit Anfang 2009 überbieten sich die Medien mit Geschichten über Geoengineering als "Plan B". Wissenschaftliche Institute und Nobelpreisträger legen Berichte und Anträge vor, um die Politik zur Finanzierung von Feldversuchen zu bewegen. Im britischem Parlament wie im US-Kongress haben die Anhörungen schon begonnen. Anfang 2010 berichteten Journalisten, Bill Gates investiere privat in Geoengineering-Forschung und werde bei Geoengineering-Patenten zur Senkung der Meerestemperatur und zur Steuerung von Hurrikanen sogar als Miterfinder genannt. Unterdesssen hat Sir Richard Branson - Gründer und Besitzer der Fluglinie Virgin Air - verkündet, er habe eine Kommandozentrale für den Klimakrieg eingerichtet und sei für alle klimatechnischen Optionen offen. Zuvor hatte er 25 Millionen Dollar für eine Technik ausgesetzt, mit der sich die Stratosphäre reinigen lässt. 

 

Einige der reichsten Männer der Welt (z.B. Richard Branson und Bill Gates ) und die mächtigsten Konzerne (z.B. Shell , Boeing ) werden immer beteiligt.

 

Geoengineering Karte - ETC Group

 

ETC Group veröffentlicht eine Weltkarte über Geoengineering-Experimente, die groß angelegte Manipulation des Klimas unserer Erde.  Zwar gibt es keine vollständige Aufzeichnung von Wetter und Klima-Projekten in Dutzenden von Ländern, diese Karte ist aber der erste Versuch, um den expandierenden Umfang der Forschungs-Experimente zu dokumentieren. 

 

Fast 300 Geo-Engineering-Projekte / Experimente sind auf der Karte vertreten, die zu den verschiedenen Arten von Klima-Änderungs-Technologien gehören.

Einfach anklicken und vergrößern..
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Aus der Sicht der reichen Länder (und ihrer Unternehmen) erscheint Geoengineering einfach perfekt. Es ist machbar. Es ist (relativ) billig. Und es erlaubt der Industrie, den Umbau unserer Wirtschaft und Produktionsweise für überflüssig zu erklären.

 

Das wichtigste aber ist: Geoengineering braucht keinerlei internationale Übereinkunft. Länder, Unternehmen, ja sogar superreiche Geo-Piraten können es auf eigene Faust durchziehen. Eine bescheidene >Koalition der Willigen< genügt vollauf, und eine Handvoll Akteure kann den Planeten nach Belieben umbauen.

 

Damit wir es nicht vergessen:

 

Seit 1945  führten die USA, die UdSSR, England, Frankreich und später auch China mehr als 2000 Atomtests durch – über und unter der Erde und ohne Rücksicht auf die zu erwartenden Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt weltweit. Niemand wurde um Erlaubnis gefragt. Wenn das Weltklima zu kippen droht, werden sie da wirklich vor einseitigen Entscheidungen zurückschrecken? 

 

 

 

Warum ist Geo-Engineering nicht akzeptabel..?

 

SRM Geoengineering kann nicht im Labor getestet werden: Es ist keine experimentelle Labor-Phase möglich, um einen spürbaren Einfluss auf das Klima zu haben. Geo-Engineering muss massiv eingesetzt werden.

 

Experimente oder Feldversuche entsprechen tatsächlich den Einsatz in der realen Welt, da kleine Tests nicht die Daten auf Klimaeffekte liefern.

 

Auswirkungen für die Menschen und die biologische Vielfalt würden wahrscheinlich sofort massiv und möglicherweise irreversibel sein.

 

 

 

 

Hände weg von Mutter Erde (HOME) ist eine weltweite Kampagne, um unserem kostbaren Planeten Erde, gegen die Bedrohung durch Geo-Engineering-Experimente zu verteidigen. Gehen Sie mit uns, um eine klare Botschaft an die Geo-Ingenieure und die Regierungen weltweit zu senden, dass unsere Erde kein ein Labor ist.

 

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Liste der (SRM) Geoengineering-Forschung

Hier anklicken:
Hier anklicken:

http://www.ww.w.givewell.org/files/shallow/geoengineering/Geoengineering research funding 10-9-13.xls

 

Weltweite Liste der Geoengineering-Forschung SRM Forschungs Länder: 

 

Großbritannien, Vereinigte Staaten Amerika, Deutschland, Frankreich, Norwegen, Finnland, Österreich und Japan.

 

 

In "NEXT BANG!" beschreibt Pat Money neue Risikotechnologien, die heute von Wissenschaftlern, Politikern und mächtigen Finanziers aktiv für den kommerziellen Einsatz vorbereitet werden:

 

Geo-Engineering, Nanotechnologie, oder die künstliche >Verbesserung< des menschlichen Körpers.

 

"Die  Brisanz des Buches liegt darin, dass es zeigt, wie die Technologien, die unsere Zukunft bestimmen könnten, heute zum großflächigen Einsatz vorbereitet werden – und das weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Atomkraft, toxische Chemikalien oder genmanipulierte Organismen konnten deshalb nicht durch demokratische Entscheidungen verhindert werden, weil hinter ihnen bereits eine zu große ökonomische und politische Macht stand, als ihre Risiken vielen Menschen erst bewusst wurden.

 

Deshalb dürfen wir die Diskussion über Geoengineering, Nanotechnologie, synthetische Biologie  und die anderen neuen Risikotechnologien nicht länger den selbsternannten Experten überlassen. Die Entscheidungen über ihren künftigen Einsatz fallen jetzt - es ist eine Frage der Demokratie, dass wir alle dabei mitreden."

 

Ole von UexküllDirektor der Right Livelihood Award Foundation, die den Alternativen Nobelpreis vergibt

 

 

Vanishing of the Bees - No Bees, No Food !

 

Verschwinden der Bienen  - Keine Bienen, kein Essen !

 

http://www.beeheroic.com/geoengineering-and-environment

http://www.beeheroic.com/resources

 

 

 

 

 

Solar Radiation Management = SRM

Es ist zu beachten, dass SRM Maßnahmen zwar auf kurzer Zeitskala wirksam werden können, die Dauer ihres Einsatzes aber an der Lebensdauer des CO-2 gebunden ist, welches mehrere Tausend Jahre beträgt.

 

CDR- Maßnahmen hingegen müssten über einen sehr langen Zeitraum (viele Jahrzehnte) aufgebaut werden, ihr Einsatz könnte allerdings beendet werden, sobald die CO2 Konzentration wieder auf ein akzeptables Niveau gesenkt ist. Entsprechende Anstrengungen vorausgesetzt, könnte dies bereits nach einigen Hundert Jahren erreicht sein.

 

CDR Maßnahmen: sind relativ teuer und arbeiten viel zu langsam. Bis sie wirken würden, vergehen viele Jahrzehnte

 

Solar Radiation Management SRM Maßnahmen: billig.. und schnell..

 

 

Quelle: Institut für Technikfolgenabschätzung

 

 

 

 

 

Solar Radiation Management = SRM

 

Ironie der Geoengineering Forschung:

 

Ein früherer SRM Abbruch hätte einen abrupten sehr heftigen Klimawandel zur Folge, den wir in dieser Schnelligkeit und heftigen Form nie ohne diese SRM Maßnahmen gehabt hätten. 

 

Das, was Regierungen mit den globalen GEO-ENGINEERING-INTERVENTIONEN verhindern wollten, genau das wären dann die globalen Folgeschäden bei der frühzeitigen Beendigung der SRM Forschungs-Interventionen.

 

Wenn sie diese hoch giftigen SAI - Programme  aus wichtigen Gründen vorher abbrechen müssten, droht uns ein abrupter Klimawandel, der ohne diese GE-Programme nie dagewesen wäre. 

 

Das bezeichne ich doch mal  als wahre  reale Satire..