Wir können sie nicht sehen. Aber sie sehen uns, durchdringen mit blicklosen, niemals schlafenden Augen die Nacht, verfolgen jede Bewegung und töten aus der Distanz: Drohnen. Sie sind die Zukunft des Krieges, der eigentlich keine Zukunft haben sollte. Vernetzt über ultraschnelle Satelliten- und Datenverbindungen umspannt schon heute ihr unsichtbares Netz die ganze Welt.

 

Kaum je erfuhr eine Waffe einen so steilen Aufstieg in der Militärtechnik wie die Kampfdrohne. Vergleichbar ist ihre Auswirkung auf die Art und Weise der Kriegsführung nur mit der Atombombe. In nur wenigen Jahren stieg die Zahl der Todesopfer in Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia durch Drohnenangriffe geschätzt in die Tausende. Die Kampfdrohne und ihre Anforderungen an die globale Echtzeit-Datenkommunikation schufen die Notwendigkeit für ein ganz besonderes Datennetz: das Global Information Grid (GIG). Ein weltumspannendes militärisches Datennetz mit Bandbreiten, die in Gigabit pro Sekunde gemessen werden.

 

Auftritt für den 29-jährigen Brandon Bryant. Seine Geschichte ist untrennbar mit dem verbunden, was die Öffentlichkeit über Drohneneinsätze weiß. Denn Bryant gilt als Kronzeuge des US-Drohnenprogramms, ging mit seinem Insiderwissen an die Öffentlichkeit. Zuvor hatte er nach einigen Angaben rund sechs Jahre lang in der US Air Force Drohnen gesteuert:


Die Zukunft des Krieges

 

Sein Arbeitsplatz: Ein Bildschirm. Seine Waffe: Ein Joystick.

Bryants Aufgabe war es, dass die Rakete ihr Ziel trifft.


 

 

Ich war ein Sensor Operator für die MQ-IB Predator bei der Air Force. Unsere Aufgabe war es, die Kamera in der Drohne zu bedienen. Wir verfolgen Leute, beobachten Häuser, stellen Verhaltensmuster fest, zählen die Leichen und feuern die Raketen ab. Wir markieren das Ziel mit einem Laser, der Pilot feuert die Rakete ab und wir leiten die Rakete in ihr Ziel. - Brandon Bryant

 


 

Das Töten des Feindes findet in einer hochtechnisierten Armee immer seltener auf einem Schlachtfeld statt. Stattdessen fahren die Soldaten zur Arbeit wie andere Leute ins Büro. Es ist schwer vorstellbar, welche Auswirkungen diese Art der Kriegsführung auf die Drohnen-Mannschaften hat: Sie kämpfen, fernsteuernd, in tausende Kilometer entfernten Regionen, und wenn ihre Schicht vorbei ist, fahren sie wieder nach Hause zu ihren Familien. Es ist ein Krieg ohne ein eigenes Risiko. Aber er kann dennoch fatale Folgen haben, denn die Bilder von den Einsätzen, die die Soldaten auf ihren Bildschirmen live sehen, haben so eine hohe Auflösung, dass sie das Gefühl haben, selbst dort zu sein.

 

 

 

Und es gibt keine lauten Geräusche. Nur das Summen eines Computers, das Atmen deines Sitznachbarn. Und du siehst die Ergebnisse deines Handelns. Es gibt kein physisches Feedback, dass das, was Du getan hast, real war. - Brandon Bryant

 

 


 

Wie kam es zu dieser Entwicklung, mit der die Tat des Auslöschens eines Menschenlebens derart vom Täter entkoppelt wird? Werfen wir einen Blick zurück.

 

Der Anfang

 

Als 1990 das bis dahin nur Insidern bekannte Unternehmen General Atomics den Auftrag zur Entwicklung eines unbemannten Aufklärungsflugzeugs bekam, war dies nur eine Notiz in Kreisen der Luftfahrtindustrie. in nur fünf Jahren aber schufen die Ingenieure der Privatfirma, die bis heute keine Bilanzen aufweist und Milliarden-Aufträge erhält, eine Waffe, die die Welt veränderte. Das Ergebnis war die Aufklärungsdrohne RQ-1 "Predator", die 1995 zum ersten Mal bei der Überwachung serbischer Truppen im Bosnien-Krieg eingesetzt wurde. Aber noch vor dem 11. September 2001 begannen erste Tests im Jahre 2000 mit einer bewaffneten Drohne.

 

Im Februar 2001 feuerte diese Drohne zum ersten Mal: Die MQ-1 Predator war geboren. Ihre Waffe: die AGM-114 Hellfire, eine Luft-Boden-Rakete mit einem neun Kilo schweren Gefechtskopf und einen tödlichen Radius von bis zu 20 Metern. Am 16. November 2001 erzielte eine Predator ihren ersten "kill": Mohamed Atef, führender Kopf der ägyptischen Terrororganisation Al-Dschihad und hochrangiges Al-Kaida-Mitglied, wurde mitten i von Taliban  kontrollierten Kabul von einer Hellfire getötet.

 

Seither hat die Drohnen-Technologie eine rasante Entwicklung durchgemacht. Technisch möglich ist inzwischen viel, was vor ein paar Jahren noch undenkbar erschien. Aber kann der Mensch mit dieser Entwicklung noch Schritt halten? Ein Beispiel ist die Befehlskette in der US Air Force, die zu einem Drohnenschlag führt, wie Brandon Bryant beschreibt:

 

Alles, was die Öffentlichkeit in den Nachrichten mitbekommt, ist, dass soundso viele Menschen bei dem Drohnenangriff getötet wurden, aber sie verstehen nicht die Tötungskette und sie verstehen nicht die Auswirkungen auf den Bediener, sie verstehen nicht, was hinter den Kulissen passiert. 

 

Das was hinter den Kullisen passiert, beschreibt Brandon Bryant detailliert so: "Man sitzt da für Tage, Wochen, Monate und beobachtet ein Ziel. Das bedeutet, man sieht alles, zum Beispiel, wie die Leute mit ihrer Familie und ihren Freunden interagieren, wie sie in ihre Lieblingscafes gehen und mit ihren Kindern spielen. Man sieht Kinder Fußball auf dem Feld spielen. Man sieht: Es sind Menschen wie wir. Aber die Führungskräfte sehen das alles nicht. Sie sehen nur ein Blatt Papier, auf dem steht: "Oh, dieser Typ ist einer von den Bösen" unterzeichnen es und sagen: "hey, ihr könnt sie abschießen" und geben das Blatt Papier jemand anderes weiter. Die Entkopplung erfolgt nicht zwischen den Drohnenteams und ihren Zielpersonen, sondern zwischen dem Führungspersonal, das die Entscheidungsbefugnis für einen Angriff hat, und den der Zielpersonen."

 

Diese Zielperson aufzuspüren und zu töten wird für die Militärs zunehmend leichter - gerade wegen der technischen Entwicklung, die seit über 14 Jahren immer weiter verfeinert wird.

 

 

 

Bigger and badder - Von der Predator zur Reaper

 

Schon bald nach den ersten Einsätzen in Afghanistan wuchsen die Anforderungen des US Militärs an die Leistungsfähigkeit der Kampfdrohnen. Die zuerst entwickelte MQ-1 Predator war zu klein, zu langsam, flog nicht hoch genug und konnte nur zwei Hellfire-Raketen tragen. Das Ergebnis iher Weiterentwicklung war die MQ-9 Reaper.

 

 

Die Reaper

 

Die zuerst im Irak eingesetzte Drohne ist wesentlich größer und schubstärker, fliegt fast doppelt so hoch und mehr als doppelt so schnell wie die Predator und hat einen mehr als vier Mal so großen Einsatzradius. Die MQ-) kann bis zu vier Hellfire-Raketen und dazu noch zwei Lenkbomben mitführen - entweder so genannte JDAM, die über ein GPS-Signal gelenkt werden, oder die GBU-12 Paveway II, für die das Ziel mit einem Laser markiert werden muss. Einzig die maximale Flugdauerder Drohne liegt mit 30 Stunden gut ein Viertel unter der Predator.

 

 

Brandon Bryant sieht bei der Drohnen-Technologie  dabei an sich nichts Verwerfliches -es kommt seiner Meinung auf ihren Einsatz an. Und wenn Leute sagen, man sollte keine Drohnen im Krieg einsetzen, dann sollten sie es mal von einer anderen Seite betrachten: Soll man lieber Soldaten hinschicken, um zu sterben?

 

Eine Sichtweise, die auch unter Politikern und Militärs eine Rolle spielt - vielleicht nicht in erster Linie aus humanistischen Gründen, sondern eher aus politischem oder strategischem Kalkül. Und es geht um Kosten: Der Einsatz von Kampfdrohnen ist - gemessen an Anschaffung, Ausbildung, Unterhalt, Wartung und Verbrauch - deutlich billiger als wenn Piloten in der Maschine sitzen müssen. Und die Drohnen können immer mehr, werden immer ausgefeilter. Zum Beispiel die Reaper, die seit 2001 immer weiter entwickelt wird.

 

 

 

Meet the Reaper

 

Der größte Vorteil der Reaper ist ihr enorm vergrößerter Einsatzbereich. Beim Einsatz der Predator war und ist es stets nötig, Start- und Landeplatz der Drohne mit einigen hundert Kilometern vergleichsweise nahe ans Einsatzgebiet zu verlegen. Dabei finden Start und Landung von einer Bodenmannschaft auf Sicht statt. Ist die Drohne in der Luft, wird sie an die Fluglenkung übergeben, die in den ersten Jahren bis circa 2011 ebenfalls in der Nähe des Einsatzgebietes stand und aus den auch aus Filmen bekannt den luftverladbaren khakifarbenen Containern erfolgte.

 

 

 

 

Die Reaper, also die Drohne, die auch Brandon Bryant gesteuert hatte, kann hingegen tausend Kilometer vom Einsatzort entfernt in einem ganz anderen Land starten, zum Zielgebiet fliegen, dieses stundenlang überwachen und nach erfolgreicher Mission den Heimweg antreten. Notfalls kann sie mit ein paar Tankstopps sogar aus den USA ins Einsatzgebiet geflogen werden. Gesteuert wird sie über eine weltumspannende Satellitenverbindung direkt aus den USA, wo es inzwischen mehrere Dutzend Zentren für Drohnen-Steuerung gibt.

 

 

Hauptwaffe sowohl der Predator als auch der Reaper ist die Luft-Boden-Rakete AGM-114 Hellfire.


Tod durch "HELLFIRE" - Eine Waffe aus dem Kalten Krieg


Der Tod aus der Luft kommt unhörbar, schnell mit großer Wucht. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bekam Brandon Bryant von der Air Force einen Nachweis ausgehändigt: An über 1200 gezielten Tötungen sei er in knapp sechs Jahren beteiligt gewesen. Und er beteuert im ZDF-Interview: Seine Einheit habe alles getan, um zivile Opfer zu vermeiden.

 

 

Die Allzweckwaffe

 

Die Waffe stammt aus dem Kalten Krieg und wurde ab 1984 bei den US Streitkräften eingesetzt.Sie sollte ursprünglich mit einem panzerbrechenden Gefechtskopf von verschiedenen Helikoptern aus die Panzerformation des Warschauer Pakts in strategisch problematischen Gebieten wie bei Fulda oder anderen Intensiv-Kriegsschauplätzen stoppen.Weiterentwicklungen machten aus der Anti-Panzer-Rakete jedoch eine Allzweckwaffe mit verheerender Wirkung.

 

Die erste Hellfire-Variante besaß als Gefechtskopf eine Ladung aus Kupfer und hochexplosiven Sprengstoff (High Explosive Anti Tank oder HEAT). Das Kupfer bildete bei der Explosion einen zielgerichteten Strahl kleiner Metallteile und konnte sowohl Panzerungen als auch Hauswände durchschlagen. In weiteren Varianten erhielt die Rakete einen Splittersprengstoff zur Bekämpfung von ungeschützten Objekten und einen so genannten thermobarischen Sprengkopf. Dabei wurde der Sprengstoff mit einer Schicht aus Aluminiumpulver umgeben, was bei der Explosion zu einem enormen Feuerball führt und die Druckwelle erheblich verstärkt. Diese Variante wurde häufig in Afghanistan eingesetzt.

 

Neuere Varianten der Hellfire benutzen auch Kombinationssprengköpfe, die mehrere dieser Wirkungsarten vereinen. Seit der Produktion der ersten Hellfire-Rakete mit einer Bezeichnung AGM-114A ist man inzwischen bei der Variante AGM-114R angekommen. Sie besitzt einen neun Kilo schweren Mehrzwecksprengstoff mit einem neun Kilo schweren Mehrzwecksprengkopf mit panzerbrechender, splitter- und thermobarischer Wirkung und ist für alle Ziele geeignet. Noch während des Fluges kann der Operator je nach Lage im Ziel die jeweils bevorzugte Wirkungsweise einstellen. Zudem hat der Sprengkopf eine "air burst mode" genannte Vorrichtung, mit deren Hilfe er mehrere Meter über dem Boden explodieren kann, um so die Zerstörungswirkung durch Druckwelle, Splitter und Feuerball noch zu verstärken. Die Rakete muss auch nicht mehr auf das Ziel gerichtet abgefeuert werden, sondern kann nach dem Start aus einer 180-Grad-Wende das Ziel auffassen.

 

 

Damit die Hellfire ihr Ziel findet, braucht es Menschen wie Brandon Bryant, die von der abgefeuerten Drohne aus einen Laserstrahl auf das Ziel richten. Dessen Reflexionen benutzt der Suchkopf der Rakete dazu, sich ins Ziel zu lenken. Die Rakete selbst steuert sich automatisch, lediglich der Ziel-Laser muss durch einen Operator nachgeführt werden. Genannt wird dies ein halbaktives Laserzielsystem. Weiterentwicklungen der Hellfire verwenden allerdings auch halbaktive Radarzielsuchverfahren bis hin zu einem voll aktiven Radarsuchkopf, der sich selbstständig lenkt, sobald er das Ziel einmal erfasst hat.

 

Zu der Aufgaben der Drohnen-Teams zählt auch die sogenannte Schadensfeststellung, zu deutsch das zählen der Leichen. Doch die enorme Sprengkraft der Hellfire macht es zum Teil schwierig, die Leichenteile einer Person zuzuordnen. Mit ein Grund dafür, dass es kaum verlässliche Zahlen für die Opfer von Drohnenangriffen gibt, sondern nur Schätzungen:

 

 

 

 

Welcher Sprengkopf am Ende auch eingesetzt wird: Die Opfer von Drohnenangriffen bekommen nicht mit, wie sie getötet wurden. Denn eine Hellfire fliegt mit Maxg 1,1 - also etwas über Schallgeschwindigkeit. Wer sie hören kann, hat den Angriff somit überlebt.

 

 

Allsehende Augen

 

In den Jahren 1946 bis 1948 schrieb ein gewisser Eric Arthur Blair, damals Mitte 40, an einem Roman. Es war sein zehntes Werk und sollte später als die wohl bekannteste düstere Zukunftsversion eines Überwachungsstaates überhaupt gelten. Der Titel des Buchs: "Nineteen Eigthy-Four". Das Pserdonym, unter dem Blair schrieb: George Orwell.


 

 

 

 

In Ländern wie Pakistan ist Orwells Dystopie längst Alltag gewordene Realität. Nur mit dem Unterschied, dass die Drohnen-Teams zwar nichts hören, aber dafür auch bei Dunkelheit sehen können.


 

 

 

Die schiere Masse an Daten und die Hohe Zahl zu Überwachender Objekte stellt dabei längst kein großes Problem mehr dar. Während Kampf- und Überwachungsdrohnen in den Anfangsjahren die Überwachung des Schlachtfelds und die Informationslage über den Gegner für die eingesetzten Bodentruppen revolutionierten, hatten sie doch eine ganz entscheidene Schwäche: Sie konnten einen einzelnen Gegner oder eine kleine Gruppe mit starken Optiken verfolgen und bekämpfen, verloren aber das große Ganze aus dem Blick. Es war, als ob man das Schlachtfeld durch einen, wenn auch hochauflösenden Strohhalm betrachtete. Andere gegnerische Gruppen als die gerade verfolgte und beobachtete konnten sich ungesehen verstecken und neue Hinterhalte aufbauen.

 

Dies änderte sich grundlegend mit der schrittweisen Einführung eines neuen Beobachtungssystems für die Reaper-Drohnen ab 2011: "Gorgon Stare", die Blick der Gorgonen, erweiterte das Sichtfeld der Drohnen in einem Maße, das den namentlichen Rückgriff auf drei der finsteren Wesen der griechischen Mythologie durchaus rechtfertigte: Homer beschrieb sie als Wesen mit Schlangenhaaren, deren Blicke Menschen zu Stein erstarren lassen. Die heute wohl bekannteste von ihnen ist Medusa.

 

 

 

Den Kameras entgeht nichts

 

Neun Kameras an Bord der Reaper beobachten gleichzeitig ein Gebiet von 16 Quadratkilometern aus verschiedenen Blickwinkeln, was dreidimensionale Bilder ergibt und es möglich macht, neun Ziele gleichzeitig zu verfolgen. Vor allem "Squirter", wie im Militärjargon in verschiedene Richtungen flüchtende Kombattanten genannt werden, können seitdem seperat und silmultan verfolgt werden.

 

Die zweite und derzeit laufende Ausbauphase des Beobachtungssystems der Reaper-Drohnen trägt den Namen ARGUS-IS. Das System ist benannt nach dem mythologischen hundertäugigen Riesen, der in alle Richtungen zugleich schauen konnte, während zu jeder Zeit nur ein Augenpaar schlief. ARGUS besteht aus 368 konventionellen Fünf-Megapixel-Kameras, die gleichzeitig ein Gebiet von etwa 100 Quadratkilometern erfassen können. Sie nehmen Bewegtbilder mit einer sehr niedrigen Bildrate auf, können dafür aber unabhängig voneinander 368 verschiedene Ziele verfolgen. Ein blickloses Starren aus hunderten von Augen, denen, über einer Stadt schwebend, keine Bewegung entgeht.

 

 

 

 

Das Netz der Netze – Digitale Revolution auf dem Schlachtfeld

 

 Die ungeheuren Datenmengen, die die Drohnen, ihre Steuerungs-, Beobachtungs- und ihre Zielelektronik erzeugen, stellen militärische Ingenieure vor ganz neue Probleme. Die Bandbreiten der 14 militärischen Kommunikationssatelliten des "Defense Satellite Communications System" (DSCS) lage schon Mitte der 2000 er-Jahre im Bereich von 100 Mbit/s pro Satellit und mehr. Was für militärische Datenkommunikation ausreichend war, aber für die Drohnen zu erwartenden Datenmassen, vor allem in Form von Videobildern, viel zu gering.

 

 

 

Ungeheure Datenassen

 

 

Die Antwort auf dieses Problem stellen die bislang sieben aktiven Satelliten des Wideband Global Satcom-Systems (WGS) dar, die ab 2008 in geostrategischen Umlaufbahnen platziert wurden. Jeder einzelne rund sechs Tonnen schwere Satellit hat eine Bandbreite von 3,6 GBit/s und übertrifft damit das gesamte DSCS-System bei weitem. Die Satelliten Nummer acht und neun , die 2016 und 2017 starten sollen, werden eine nochmals um 30 Prozent gesteigerte Bandbreite haben. Zum Vergleich: Ein Fernsehsignal in HD-Qualität benötigt ungefähr 10 Mbit/s an Bandbreite. Die WGS-Satelliten sind jedoch nicht die einzigen, über die der Datenverkehr mit und von den Kampfdrohnen läuft. Wenigstens zwei Dutzend weitere militärische Hochleistungssatelliten wickeln in geostationären Orbits Funk-und Datenverkehr ab.

 

Ergänzt wird das WGS-Breitband-Satelliten-System von einem ultraschnellen Glasfasernetz am Boden, das globale Übertragungsgeschwindigkeiten von vielen Gbit/s ermöglicht. Das "Defense Information System Network" (DISN) wird von einer US-Behörde aufgebaut und administriert, die 6.000 Angestellte hat. Zusammen bilden DISN und das WGS-Satelliten-Netzwerk das Global Information Grid ein militärisches Daten- und Kommunikationsnetz, das inzwischen bis hinunter auf Kompanieebene alle militärischen Kommunikations- und Datengeräte einbindet. Was eine der Stellen im Netzwerk sieht, sehen sofort alle anderen auf der Welt auch.

 

Die Technik, die den Soldaten dabei hilft, von den USA aus Einsätze in aller Welt zu fliegen, belastet sie gleichzeitig. Denn immer noch sind zahlreiche Soldaten in den Einsatzländern stationiert und verrichten dort - getrennt von Familien und Freunden - jeden Tag unter Lebensgefahr ihren Dienst.


Deine Familie freut sich, dass du abends nach Hause kommst. Aber du selbst denkst an die Soldaten im Ausland, die nicht nach Hause können. - Brandon Bryant

 



 

 

Ohne Ramstein geht nichts

 

Einer der wichtigsten Knotenpunkte im Drohnen-Netz ist die US-Airbase in Ramstein. "Ohne Deutschland wäre der ganze Drohnenkrieg nicht möglich." 

 

Brandon Bryant

 


 

 

 

Schneller als über Satellit

 

Dem Material zufolge besteht eine Hochgeschwindigkeits-Datenverbindung über Glasfaser zwischen Ramstein und der Creech Air Force Base. Die Luftwaffenbasis bei Las Vegas wurde seit 2007 zu einem riesigen Komplex für die Drohnensteuerung weltweit ausgebaut. Alle Verbindungen von zehn weiteren US-amerikanischen Air Bases, die Kampfdrohnen steuern, laufen auf der Creech Air Base zusammen. Von dort werden die Daten demnach über ein 10.000 Kilometer langes unterseeirdisches Glasfaserkabel nach Ramstein übermittelt.

 

 

 

 

Vergleich eines Ausschnitts der US Air Base Ramstein 2010 (grünlich) und 2015 (rötlich) - Schieber bewegen, um die Veränderung zu sehen.

 

Der Vorteil dieser Netzarchitektur ist offensichtlich: Die zentralisierte Steuerung aus den USA bedingt notwendig eine möglichst kurze und damit schnelle Verbindung zu den auf der anderen Seite der Erde operierenden Drohnen.

 

 


 

Ginge das Signal direkt von Creech auf einen Satelliten, müsste es über mindestens einen weiteren zu den WGS-Satelliten über dem Zielgebiet weitergereicht werden. Dies bedeutete einen um mehr als 110.000 Kilometer längeren Signalweg durch das Weltall im Vergleich zum erdgebundenen Glasfaserkabel.


 

 

 

 

Derzeit unterhalten die USA nach Angaben an den US Kongress so genannte Orbits. Jedes Orbit besteht aus vier Drohnen vom Typ MQ-1 oder MQ-9, so das eine Rind-um-die-Uhr-Abdeckung eines Gebiets oder Orbits gewährleistet ist.

 

Weltweit unterhalten die USA diverse Operationszentren für ihre Drohnen - die meisten davon in den USA (zur Steuerung) und in Afrika sowie im Nahen Osten (für Starts und Landungen). Die bekannten Standorte haben wir hier auf einer Weltkarte markiert: 

 

 

 

 

Die Personalanforderungen für das Drohnensystem sind erheblich: Für Betrieb, Wartung und Steuerung einer Drohne sowie die Datenübertragung werden nach Angaben der US Air Force 168 Mann benötigt. Das macht bei 65 aktiven Orbits a vier Drohnen fast 44.000 Mann, die derzeit nur für den Drohnenkrieg zuständig sind. 

 

Brandon Bryant ist keiner mehr von ihnen. Er stieg aus, nachdem er über seinen Job nachgedacht hatte. >>> "Ich kam eines Tages zum Dienst und dachte, jeah heute töten wir Scheißkerle. Ich kann es kaum erwarten. (..) Das hat mich erschreckt, weil ich vorher nie so gefühlt hatte. Ich wusste, ich muss daraus." - Brandon Bryant

 

 

 

Autonome Drohnenschwärme - Die Zukunft

 

Bryant dürften mehr und mehr Aussteiger folgen,darauf setzten die Veterans for Peace ("Vetranen für den Frieden") mit ihrer Werbekampagne. 45 ehemalige Militärs haben im Frühjahr in einem offenen Brief an aktive Drohnenpiloten in den Airbases Creech und Beale (Kalifornien) dazu aufgerufen, nicht mehr zu fliegen. Der Slogan: "Refuse to Fly." Zusätzlich wurden bei lokalen TV-Sendern Werbespots mit der gleichen Botschaft geschaltet:

 

 Die Gegner der Drohneneinsätze sind deransicht, dass mit den Angriffen internationales Recht verletzt wird. Auch Brandon Bryant ist dieser Meinung: Ohne Transparenz und ohne dass die Verantwortlichen sich an die Genfer Konvention halten, und an all das, was wir geschaffen haben, damit die Macht nicht missbraucht wird, wird das Drohnen-Programm ein Misserfolg sein und auch bleiben.

 

Dabei kommt die Kampagne von www.knowdrones.com den US-Militärs zur Unzeit:

Google-Übersetzung: www.knowdrones.com  -  deutsch

 

Einen Bericht der NEW YORK TIMES vom 16. Juni 2015 zufolge hat die Air Force ihre überwachten Gebiete von 65 auf 60 reduziert, weil ausgebildete Piloten fehlen. Und schon im April 2014 gab es mehr Piloten, die den Dienst quittierten, als neue ausgebildet werden konnten, so das Government Accountability Office (vergleichbar mit dem Rechnungshof) in einer Antwort an den Kongress. Aber vielleicht braucht man in Zukunft ja gar nicht mehr so viel Personal.

 

Während die USA nämlich mit Hochdruck an der Erweiterung der Übergangskapazität von Drohnendaten arbeiten und die Überwachungsmechanismen ständig verfeinern, steht schon die nächste und übernächste Generation der Drohnen in den Startlöchern. Dazu gehören nicht mehr nur die Kampfdrohnen vom Typ MQ-1 oder MQ-9. Für jeden Einsatzradius und für jedes Ziel sollen Drohnen jeder Größe bis hin zu Nano-Drohnen entwickelt werden, die nicht größer als eine Biene sind. Sie können sich auf einer Dachrinne nieder setzen und notfalls tagelang darauf warten, dass ihr Ziel das Haus verlässt, um sich dann mit einer Kleinstsprengladung auf es zu stürzen.



 

 

Auch die nächste Stufe der Autonomie dieser Waffensysteme befindet sich bereits in der Entwicklung. Mit der Vernetzung der einzelnen autonomen Drohnen untereinander und der Vernetzung der Kommando- und Aufklärungselemente andererseits ist der Weg frei für autonome und sich selbst organisierte Drohnen-Schwärme, die permanent von der Luft aus - den Boden überwachen können. Ein solcher Einsatz von Drohnen ist für den Insider Brandon Bryant nicht akzeptabel: Wenn einen immer jemand beobachtet, wird man sich seinen Handlungen bewusst. Das macht die guten Menschen kein Stück besser, es macht nur alle paranoid. Darum sollten Drohnen nicht im eigenen Land fliegen.

 

Brandon Bryant


 

 

Eine eindrucksvolle Reportage des ZDF 

Quelle: http://webstory.zdf.de/drohnen/



 

   

 

Wenn sie beteiligte Befähigte des Programms gefragt hätten, würden sie sagen, es sei ein Erfolg. Sie töten die Bösen. Das ist es, was sie tun. Aber aus Sicht der restlichen Welt ist es nicht erfolgreich. Ich meine wenn man sich das aus der Perspektive eines Dritten anschaut oder aus der Sicht von jemanden, der an diesen Programmen beteiligt war und der nun kritisch dem gegenüber steht, was wir getan haben und wie, denke ich. Es ist ein kompletter Fehlschlag. UND OHNE TRANSPARENZ UND OHNE DASS DIE VERANTWORTLICHEN SICH AN DIE GENFER KONVENTION HALTEN UND AN ALL DASS, WAS WIR GESCHAFFEN HABEN DAMIT DIE MACHT NICHT MISSBRAUCHT WIRD...

 

 

 

 

Brandon Bryant sagte abschließend in seinem Video:

 

 

Drohnen sind ein leicht zu missbrauchendes Werkzeug.

Und man verletzt damit Menschenrechte.


Wenn das deutsche Volk oder die deutsche Regierung entscheidet, dass sie damit im eigenen Land fliegen wollen... 

 

FÜR MICH ALS INSIDER ist es ein Angst einflößender Gedanke, dass sie überhaupt über einen fliegen. Ich verstehe genau wozu diese Dinger fähig sind. Sie zerbrechen ganze Zivilisationen. Schauen Sie zum Beispiel nach Pakistan: Die Menschen dort haben Angst ihre Häuser zu verlassen, weil sie nicht wissen, ob gerade eine Drohne über ihren Kopf fliegt.


Es zerstört alles.

 

Dann plötzlich machen sich die Menschen Sorgen, beobachtet zu werden. Sie machen vielleicht nichts falsch, aber wenn man immer... Wenn einen immer jemand beobachtet, wird man sich seiner Handlungen bewusst. Das macht die guten Menschen kein Stück besser.

 

Es macht nur alle paranoid.

 

Und ich glaube Drohnen sollten nicht im eigenen Land eingesetzt werden. Höchstens wenn es eine hundertprozentige Transparenz gäbe, wenn die Regierung auf einer Webseite Livestreams veröffentlicht, damit es jeder sehen kann, wann er will.

 

 

Eine eindrucksvolle Reportage des ZDF 

Quelle: http://webstory.zdf.de/drohnen/


 

 

 

 

STOPPT DIE DROHNEN - BEVOR ES ZU SPÄT IST.


 

DEM IST NICHTS MEHR HINZUZUFÜGEN. WOLLEN WIR IN ZUKUNFT DROHNEN ÜBER DEUTSCHLAND ZULASSEN..?


 

 

 

 

 

 

 

 

Unterzeichnen Sie den Aufruf:

Kampagne Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg!

 

Wir fordern das Verbot der Drohnen-Kriegsführung und die Schließung der Satelliten-Relaisstation Ramstein.

 

 

http://www.ramstein-kampagne.eu

http://www.ramstein-kampagne.eu/unterstuetze-die-kampagne/

 Bisher 4.395 Unterzeichner. Stand vom 20.09. 2015.


 

Bisher 4.395 Unterzeichner - Stand vom 20.09.2015

 


„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.“

Aufruf

Der US-Militärstützpunkt Ramstein ist ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtwidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen, u.a. in Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien und Afrika, werden über die Satellitenrelaisstation auf der US-Air-Base Ramstein durchgeführt.

US-Drohnenpiloten auf verschiedensten Militärbasen nutzen Ramstein für die Steuerung der Killerdrohnen in weltweiten und illegalen Kriegseinsätzen. In Ramstein analysieren und aktualisieren ca. 650 MitarbeiterInnen ständig die Überwachungsdaten der vermeintlichen Zielpersonen und leiten ihre Daten dann weiter.

Die US-Regierung hat mittels Drohnen in Pakistan, Jemen und Somalia fast 5000 Menschen außergerichtlich getötet sowie über 13.000 im Afghanistan-Krieg. Ungezählte Opfer gab es durch US-Drohnen im Irak, in Syrien und in Libyen. Die große Mehrzahl der Opfer waren Unbeteiligte wie Frauen, Kinder und alte Menschen. Die Mordbefehle werden per Joystick über die Satelliten-Relaisstation in Ramstein an die jeweiligen Drohnen übermittelt. Ohne Ramstein würde der gesamte Drohnenkrieg auf unbestimmte Zeit empfindlich behindert.

Zugleich war Ramstein logistisch unverzichtbar für die Durchführung des brutalen US/NATO-Kriegs in Afghanistan und des US-Angriffskriegs in Irak. Gleiches gilt für drohende US-Interventionskriege, einschließlich an den Grenzen zu Russland.

Die Komponenten des US-Raketenabwehrschildes sind in verschiedenen NATO-Staaten stationiert, eine seiner Befehlszentralen ist in das AIRCOM, das Hauptquartier aller NATO-Luftwaffen, auf der US-Air Base Ramstein integriert.

Außergerichtliches Töten von BürgerInnen anderer Staaten auf deren Territorien verstößt nicht nur gegen die Menschenrechts-Charta der UNO und gegen das Völkerrecht, sondern auch - wenn das Verbrechen von deutschem Hoheitsgebiet ausgeht - gegen unser Grundgesetz. Das wollen wir nicht länger hinnehmen, weder das illegale Treiben der USA in Deutschland noch deren Völkerrechtsverbrechen von deutschem Boden aus, noch deren Unterstützung durch die Bundesregierung.

Wir fordern daher vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten, sowie die illegalen Ausspähpraktiken der NSA in Zusammenarbeit mit dem BND, wofür Ramstein ein Kristallisationspunkt ist, zu beenden.

Ohne persönlichen Einsatz und demonstrative Aktionen kann die brandgefährliche Militärpolitik der Bundesregierung und die Kriegshandlungen der US/NATO nicht gestoppt werden.

Deswegen rufen wir im Rahmen einer längerfristigen und umfassenden Kampagne auf zur Demonstration und Kundgebung vor der Air Base Ramstein am 26.09.15 sowie zu einer großen öffentlichen Veranstaltung in Kaiserslautern am 25.09. und einem Auswertungs- und Zukunftstreffen am 26.09. abends.


ErstunterzeichnerInnen (Stand 30.07.15)


(Organisations-Zugehörigkeiten dienen nur der Information)

Roland Blach (DFG-VK Baden-Württemberg); Reiner Braun (IALANA); Monique Broquard (NaturFreunde Saarland); Dr. Dether Dehm (MdB, Liedermacher, Schatzmeister der Europäischen Linkspartei); Dr. Sabine Farrouh (IPPNW); Leonore Fuger (Mahnwache Berlin); Wolfgang Gehrcke (MdB, DIE LINKE); Karin Gottlieb (Freidenkerverband Rheinland-Pfalz/Saarland); Toni Große (Friedensforum Erfurt, Friedenskreis Wanfried);Andreas Grünwald (Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung); Klaus Hartmann (Deutscher Freidenker-Verband); Claudia Haydt (IMI); Klothilde Hinz (VVN/BdA Kreisvereinigung Bad Kreuznach); Inge Höger (MdB, DIE LINKE); Willi Hoffmeister (Ostermarsch Rhein Ruhr); Andrej Hunko (MdB, DIE LINKE); Matthias Jochheim (IPPNW); Peter Jüriens (Mahnwache Bochum, Friedenskreis Wanfried);Wolfgang Jung (LUFTPOST); Kristine Karch (No to War – No to NATO); Nico Kern (Piraten MdL NRW); Hans Georg Klee (OCCUPEACE München); Dr. Ansgar Klein (Aachener AG „Frieden jetzt!“); Helene Klein (Würselener Initiative für den Frieden); Anna Kowalke (Mahnwache Berlin); Bruno Kramm (Piratenpartei Berlin); Sabine Leidig (MdB, DIE LINKE); Ekkehard Lentz (Bremer Friedensforum); Ulrich Lenz (Jenny Marx Gesellschaft für politische Bildung e.V. Rheinland-Pfalz) Manfred Lotze (IPPNW); Pascal Luig(NaturwissenschaftlerInnen-Initiative – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit); Jürgen Lutterkordt (Bildung für Frieden e.V., RegenbogenTv, Friedenskreis Wanfried); Prof. Dr. Mohssen Massarrat (Wissenschaftlicher Beirat Attac); Prof. Dr. Maria Mies (international bekannte Autorin, Ökofeministin, Friedensaktivistin); Dr. Amir Mortasawi (Arzt, Autor); Albrecht Müller (NachDenkSeiten); Michael Müller (NaturFreunde Deutschlands); Mike Nagler (Attac); Dr. Alexander Neu (MdB, DIE LINKE); Prinz Chaos II (Liedermacher); Doris Pumphrey (Antikriegsaktivistin); George Pumphrey (Antikriegsaktivist); Christiane Reymann (Autorin); Bernd Riexinger (Vorsitzender DIE LINKE); Prof. Dr. Werner Ruf (Politikwissenschaftler, Friedensforscher); Rainer Rupp (Autor); Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung); Torsten Schleip (DFG-VK Landesverband Ost); Pedram Shahyar (Redner Mahnwache); Fee Strieffler (Ramsteiner Appell); Tanja Tede (Heidelberg zieht in den Frieden); Hannelore Tölke (Landessprecherin DFG-VK NRW);Bernhard Trautvetter (GEW, Friedensaktivist); Alexander Ulrich (MdB, DIE LINKE); Kathrin Vogler (MdB, DIE LINKE); Peter Wahl (Wissenschaftlicher Beirat Attac); Renate Wanie (Mitarbeiterin Werkstatt für Gewaltfreie Aktion); Gunda Weidmüller (AGORA Hamburg); Jens Wernicke (NachDenkSeiten); Lucas Wirl(NaturwissenschaftlerInnen-Initiative – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit)


 

 

 


Stoppt Ramstein - Kein Drohnenkrieg!

 

Demonstration an der Air-Force Base Ramstein

Samstag, den 26.09.2015 - 12:00 Uhr 

 

 

www.ramstein-kampagne.eu

 

 

 

 

 



 


Deutschland als Drehscheibe für Drohnen-Angriffe

 

14.000 Hektar groß ist der US-Stützpunkt in der Nähe von Kaiserslautern. Deutsche Beamte und Politiker können ihn ohne die Zustimmung des US-Kommandeurs nicht betreten. So will es ein Abkommen aus dem Jahr 1933. Ramstein ist der größte US-Militärflughafen außerhalb der USA. Und hier ist auch das Air and Space Operations Centre untergebracht.

 

In dem hochgesicherten Bereich arbeiten 650 Soldaten an 1500 Computern und vor mannshohen Monitoren: Sie koordinieren den Luftkrieg gegen Ziele in Jemen, in Somalia, Afghanistan und Pakistan. Über Satelliten liefern die Drohnen Daten und Bilder nach Ramstein. Von dort werden sie weitergeleitet zu den Drohnenpiloten. Die sitzen meistens in den USA. Andreas Schüller zitiert die Aussage ehemaliger Drohnenpiloten, nach denen ohne Ramstein die Drohnenangriffe unmöglich seien.

 

Jürgen Todenhöfer kennt die Luftwaffenbasis Ramstein. Er war Richter im nahen Kaiserslautern und Bundestagsabgeordneter. Die gezielten Tötungen der US-Administration bewertet der promovierte Jurist im DW-Interview als Mord. Die Rolle Deutschlands im Drohnenkrieg verurteilt Todenhöfer entschieden: "Mit Hilfe von Ramstein wird weltweit getötet, ohne dass irgendein Richter es erlaubt hat."

 


Hier weiterlesen: 

http://www.dw.com/de/us-drohnen-beschäftigen-deutsche-justiz/a-18468084

 

 



Man kann sich darüber wundern, dass von deutschem Boden aus ein Krieg gesteuert wird, der völkerrechtlich mindestens höchst problematisch ist. Oder dass von deutschem Boden Exekutionen geplant werden, die nach deutschem Recht schlicht verboten sind.

 

 

DROHNENANGRIFFE TÖTEN TERRORISTEN, VERDÄCHTIGE  UND UNSCHULDIGE - OHNE JEDEN PROZESS.

 




 

 

Unterstützen Sie die deutsche Kampagne zur Stilllegung

der Drohnen-Relaisstation auf der Air Base Ramstein!

 

In einer Petition aus den USA werden die Kanzlerin und der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland u. a. zur sofortigen Schließung der Drohnen-Relaisstation auf der Air Base Ramstein aufgefordert

 


Petition und offener Brief an die deutsche Kanzlerin Angela Merkel

und Außenminister Frank Walter Steinmeier

 

Diese Kampagne wurde gestartet von Judith Bello

PETITION - DIY Roots Action - Beginn: 18.05.2015

 


Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP10215_250515.pdf

 

Orginal-Link zum Unterzeichnen dieser Petition: http://diy.rootsaction.org/petitions/support-german-campaign-to-remove-ramstein-drone-relay 

 

 

 

 

 

 

 

Abzug aller US- und UK-Truppen sowie US-Befehlsstellen aus Deutschland!

 

Petition: Friedenskreis Deutschland (Christoph R. Hörstel)

 

  • An:US-Präsident Obama, UK-Premier Cameron

Petition unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/abzug-aller-us-und-uk-truppen-sowie-us-befehlsstellen-aus-deutschland

 

 

 

Veröffentlicht am 06.10.2015

Elsa Rassbach hat einen US-amerikansichen Pass, studierte in der Bundesrepublik und kann als Urgestein der Friedensbewegung bezeichnet werden. Sowohl in Deutschland, als auch auf der anderen Seite des Großen Teiches hatte die Friedensbewegung immer massive Widersacher, und diese Widersacher kämpfen mit allen Bandagen und haben Null Probleme mit Tiefschlägen. Rufmord ist dabei noch das Harmloseste.

Es geht den klassischen Gegnern, auch der Deutschen Friedensbewegung, dem Militärisch-Industriellen Komplex, zu dem längst auch der gesamte Apparat der stark vernetzten Geheimdienste gehört, vor allem um Spaltung. Eine starke, eine vereinte Friedensbewegung könnte das "Geschäftsmodell" der Lobby unterlaufen und eine Entspannungspolitik auf den Weg bringen, bei der Aufrüstung und das damit verbundene Multi-Milliarden-Geschäft endgültig der Vergangenheit angehören würde. 

Die Rüstungslobby hinter der NATO hat die Erfolge der Anti-Atombewegung in der BRD nicht vergessen. Sie weiß, dass auch ihre Kampagne für den Krieg, den sie als "Neue Verantwortung" verkauft, ihre Grenzen kennt. Ramstein ist in dieses Spiel um Machterhalt und Kriegsindustrie DER Standort, den es zu halten gilt, denn Ramstein ist das Drehkreuz für den "Krieg gegen den Terror". Ohne Ramstein ist der Drohnenkrieg in Middle East für die NATO nicht durchführbar. 

Wo immer die von der USA angeführte NATO im Ausland zuschlägt, mordet und damit Hauptverursacher der Flüchtlingsströme Richtung Europa ist, ist die wiedervereinigte Bundesrepublik Gewehr bei Fuß, denn ohne das Deutsche Ramstein wäre dieser Krieg so gar nicht möglich.

Elsa Rassbach forderte in ihrer Rede am 26. September vor den Toren Ramsteins explizit die Deutschen und die Amerikaner dazu auf, endlich mutig zu sein und sich den Kriegstreibern entgegenzustellen. Diese Kriegstreiber findet man auch und in großer Zahl in der aktuellen Bundesregierung, aber eben auch bei der ehemaligen Friedenspartei Die Grünen.

 

 

Veröffentlicht am 28.09.2015


Ramstein ist die wichtigste Air Base der Amerikaner außerhalb der Vereinigten Staaten. Der 750 Millionen Euro teure Militärstützpunkt ist das „Zielfernrohr", wenn es um den Einsatz von Killer-Drohnen geht. Erst, wenn via Ramstein das Ziel erfasst und bestätigt wurde, drückt in den USA ein Mitglied der "Bodencrew" auf den roten Knopf, um den Erfassten in die Luft zu sprengen. Dabei kommt es immer zu sogenannten Kollateralschäden. Wer das Pech hat, sich während der Menschenjagd in der Nähe des Opfers zu befinden, stirbt einfach mit oder wird schwer verletzt. Der Einsatz von Killerdrohnen ist ein Kriegsverbrechen. Noam Chomsky nannte das US-Drohnen-Programm daher die "größte Terrorattacke in der Geschichte der Menschheit"und verwies in diesem Zusammenhang auf die unzähligen unschuldigen Opfer dieser ohne Gerichtsverhandlung exekutierten Todesstrafen.

Anders als die deutsche Presse versucht die Friedensbewegung in Deutschland, den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Drohnenkrieg und Flüchtlingswellen zu benennen. Damit geriet sie selber ins Fadenkreuz der Militärs, der Geheimdienste und ihrer zahlreich existierenden „IM’s", die oft als Journalisten, Friedensaktivisten oder Wissenschaftler getarnt alles tun, um Einzelpersonen der Friedensbewegung zu diffamieren. 

Das Ziel dieses bewussten Rufmordes ist es, die Friedensbewegung zu zerschlagen, auf dass das Multimilliardengeschäft mit sogenannter "Sicherheitstechnik" auch weiter ungestört abgewickelt und ausgebaut werden kann. 

Albrecht Müller, ehemaliger Wahlkampfleiter von Willy Brandt und heute Kopf des alternativen Nachrichtenportals NachDenkSeiten, wurde in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls Opfer dieser Angriffe. Das SPD-Urgestein lässt sich aber nicht einschüchtern und mobilisierte zuletzt massiv gegen den Standort Ramstein und die Aufrüstung der NATO. Auch die aktuelle Modernisierung von amerikanischen Atomwaffen auf Deutschem Boden wird von Albrecht Müller scharf verurteilt. 

Auf der Demonstration "Stoppt Ramstein“ am vergangenen Samstag direkt vor den Toren der Airbase fand Albrecht Müller klare Worte, was er vom aktuellen NATO-Kurs, der Bundesregierung und vor allem jenen Menschen hält, deren zentrale Aufgabe es ist, Einzelpersonen der Friedensbewegung über den Hebel der Verleumdung medial mit Schmutz zu bewerfen, immer in der Hoffnung, ihren Einfluss einzudämmen. An dieser Stelle vorweg, diese Technik ist durchschaubar und in Zeiten sozialer Netzwerke zum Scheitern verurteilt. Die mediale Revolution ist nicht mehr zu stoppen.

 

 

 



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Ein künstliches Klima durch SRM Geo-Engineering

 

Sogenannte "Chemtrails" sind SRM Geoengineering-Forschungs-Experimente

 

Illegale Feldversuche der SRM Technik, weltweit.

 

 

Illegale militärische und zivile GE-Forschungen finden in einer rechtlichen Grauzone statt.

 

Feldversuche oder illegale SRM Interventionen wurden nie in nur einem einzigen Land der Welt,  je durch ein Parlament gebracht, deshalb sind sie nicht legalisiert und finden in einer rechtlichen Grauzone der Forschung statt. Regierungen wissen genau, dass sie diese Risiko-Forschung, die absichtliche Veränderung mit dem Wetter nie durch die Parlamente bekommen würden..

Climate-Engineering

HAARP - Die Büchse der Pandora in militärischen Händen

 

 

Illegale zivile und militärische SRM Experimente finden 7 Tage die Woche (nonstop) rund um die Uhr statt. 

 

Auch Nachts - trotz Nacht-

Flugverbot.

 

Geo-Engineering Forschung

 

 

Der Wissenschaftler David Keith, der die Geo-Ingenieure Ken Caldeira und Alan Robock in ihrer Arbeit unterstütztsagte auf einem Geo-Engineering - Seminar am 20. Februar 2010, dass sie beschlossen hätten, ihre stratosphärischen Aerosol-Modelle von Schwefel auf Aluminium umzustellen

 

Niemand auf der ganzen Welt , zumindest keiner der staatlichen Medien berichtete von diesem wichtigen Ereignis.

 

 

 

 

Wissenschaftler planen 10 bis 20 Megatonnen hoch toxischer Materialien wie Aluminium, synthetischen Nanopartikeln jedes Jahr in unserer Atmosphäre auszubringen.

 

Die Mengenangaben von SRM Materialien werden neuerdings fast immer in Teragramm berechnet. 

 

  1 Teragramm  = 1 Megatonne

  1 Megatonne  = 1 Million Tonnen

 

 

SAI = Stratosphärische

Aerosol Injektionen mit toxischen Materialen wie:

 

  • Aluminiumoxide
  • Black Carbon 
  • Zinkoxid 
  • Siliciumkarbit
  • Diamant
  • Bariumtitanat
  • Bariumsalze
  • Strontium
  • Sulfate
  • Schwefelsäure 
  • Schwefelwasserstoff
  • Carbonylsulfid
  • Ruß-Aerosole
  • Schwefeldioxid
  • Dimethylsulfit
  • Titan
  • Lithium
  • Kalkstaub
  • Titandioxid
  • Natriumchlorid
  • Meersalz 
  • Calciumcarbonat
  • Siliciumdioxid
  • Silicium
  • Bismuttriiodid (BiI3
  • Polymere
  • Polymorph von TiO2

 


 

 

 

April 2016 

Aerosol Experiments Using Lithium and Psychoactive Drugs Over Oregon.

 

 

SKYGUARDS: Petition an das Europäische Parlament

 

 

Wir haben keine Zeit zu verlieren!

 

 

 

Klage gegen Geo-Engineering und Klimapolitik 

 

Der Rechtsweg ist vielleicht die einzige Hoffnung, Geo-Engineering-Programme zum Anhalten zu bewegen. Paris und andere Klimaabkommen schaffen Ziele von rechtlich international verbindlichen Vereinbarungen. Wenn sie erfolgreich sind, werden höchstwahrscheinlich SRM-Programme ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren legalisiert. Wenn das geschieht, wird das unsere Fähigkeit Geoengineering zu verhindern und jede Form von rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen stark behindern.

 

Ziel dieser Phase ist es, Mittel zu beschaffen um eine US- Klage vorzubereiten. Der Hauptanwalt Wille Tierarzt wählt qualifizierte Juristen aus dem ganzen Land aus, um sicher zu stellen, dass wir Top-Talente sichern, die wir für unser langfristiges Ziel einsetzen.

 

 

Die Fakten sind, dass seit einem Jahrzehnt am Himmel illegale Wetter -Änderungs-Programme stattfinden, unter Einsatz des Militärs im Rahmen der NATO, ohne Wissen oder Einwilligung der Bevölkerung..

EU-Konferenz und Petition über Wettermodifizierung und Geoengineering in Verbindung mit HAARP Technologien

 

Die Zeit ist gekommen. Anonymous wird nicht länger zusehen. Am 23. April werden wir weltweit gegen Chemtrails und Geoengineering friedlich demonstrieren.

 

Anonymous gegen Geoengineering 

 

 

Wir waren die allerletzten Zeit Zeugen eines normalen natürlichen blauen Himmels.

 

NIE WIEDER WIRD DER HIMMEL SO BLAU SEIN.

 

 

Heute ist der Himmel nicht mehr blau, sondern eher rot oder grau. 

 

 

Metapedia –

Die alternative Enzyklopädie

 

http://de.metapedia.org/wiki/HAARP

 

http://de.metapedia.org/wiki/Chemtrails

 

 

ALLBUCH -

Die neue Enzyklopädie

 

http://de.allbuch.online/wiki/Chemtrails Chemtrails

http://de.allbuch.online/wiki/GeoEngineering GeoEngineering

http://de.allbuch.online/wiki/HAARP HAARP

 

 

 

 

 

SRM - Geoengineering

Aluminium anstatt Schwefeloxid

 

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminium anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit 1) einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb 2) einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könnte so mit viel geringeren Mengen Aluminium, anstatt Schwefel, bewerkstelligt werden. [13]

 

Mehr Beweise als dieses Video braucht man wohl nicht. >>> Aerosol-Injektionen

 


Das "Geo-Engineering" Klima-Forschungsprogramm der USA wurde direkt dem Weißen Haus unterstellt,

bzw. dort dem White House Office of Science and Technology Policy (OSTP) zugewiesen. 

 

 

Diese Empfehlung lassen bereits das Konfliktpotential dieser GE-Forschung erahnen.

 

 

 

 

 

In den USA fällt Geo-Engineering unter Sicherheitspolitik und Verteidigungspolitik: 

 

 

Geo-Engineering als Sicherheitspolitische Maßnahme..

 

Ein Bericht der NASA merkt an, eine Katastrophensituation könnte die Entscheidung über SRM maßgeblich erleichtern, dann würden politische und ökonomische Einwände irrelevant sein. Die Abschirmung von Sonnenlicht durch SRM Maßnahmen wäre dann die letzte Möglichkeit, um einen katastrophalen Klimawandel abzuwenden.

 

maßgeblich erleichtern..????

 

Nach einer Katastrophensituation sind diese ohnehin illegalen geheimen militärischen SRM Programme wohl noch leichter durch die Parlamente zu bringen unter dem Vorwand der zivilen GE-Forschung. 

 

 

 


Der US-Geheimdienst CIA finanziert mit 630.000 $ für die Jahre   2013/14 

Geoengineering-Studien. Diese Studie wird u.a. auch von zwei anderen staatlichen Stellen NASA und NOAA finanziert. 

 

WARUM SIND DIESE LINKS DER CIA / NASA / NOAA STUDIE ALLE AUS DEM INTERNET WEG ZENSIERT WORDEN, WENN ES DOCH NICHTS ZU VERBERGEN GIBT...?

 

Um möglichst keine Spuren zu hinterlassen.. sind wirklich restlos alle Links im Netz entfernt worden. 

 

 

 

 

 

Es existieren viele Vorschläge zur technologischen Umsetzung des stratosphärischen Aerosol- Schildes.

 

Ein Patent aus dem Jahr 1991 behandelt das Einbringen von Aerosolen in die Stratosphäre

(Chang 1991).

 

Ein neueres Patent behandelt ein Verfahren, in dem Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zum Ausbringen reflektierender Substanzen genutzt werden sollen (Hucko 2009).

 

 

 

Die von Microsoft finanzierte Firma Intellectual Ventures fördert die Entwick­lung eines „Stratoshield“ genannten Verfahrens, bei dem die Aerosolerzeugung in der Strato­sphäre über einen von einem Ballon getragenen Schlauch vom Erdboden aus bewirkt werden soll.

 

CE-Technologien wirken entweder symptomatisch oder ursächlich

 

Symptomatisch wirkend: 

Modifikation durch SRM-Geoengineering- Aerosole in der Stratosphäre

 

Ursächlich wirkend: 

Reduktion der CO2 Konzentration (CDR) 

 

Effekte verschiedener Wolkentypen

 

Dicke, tief hängende Wolken reflektieren das Sonnenlicht besonders gut und beeinflussen kaum die Energie, die von der Erde als langwellige Infrarotstrahlung abgegeben wird. Hohe Wolken sind dagegen kälter und meist dünner. Sie lassen daher mehr Sonnenlicht durch, dafür speichern sie anteilig mehr von der langwelligen, abgestrahlten Erdenergie. Um die Erde abzukühlen, sind daher tiefe Wolken das Ziel der Geoingenieure.

 

 

Zirruswolken wirken also generell erwärmend (Lee et al. 2009). Werden diese Wolken künstlich aufgelöst oder verändert, so wird sich in der Regel ein kühlender Effekt ergeben.

 

Nach einem Vorschlag von Mitchell et al.  (2009) könnte dies durch ein Einsäen von effizienten Eiskeimen bei der Wolkenbildung geschehen.

 

 

Eiskeime werden nur in sehr geringer Menge benötigt und könnten beispielsweise durch Verkehrs-Flugzeuge an geeigneten Orten ausgebracht werden. Die benötigten Materialmengen liegen dabei im Bereich von einigen kg pro Flug.

 

 

Die RQ-4 Global Hawk fliegt etwa in 20 Kilometer Höhe ohne Pilot.

1 - 1,5  Tonnen Nutzlast.

 

Instead of visualizing a jet full of people, a jet full of poison.

 

 

Das Militär hat bereits mehr Flugzeuge als für dieses Geo-Engineering-Szenario erforderlich wären, hergestellt. Da der Klimawandel eine wichtige Frage der nationalen Sicherheit ist [Schwartz und Randall, 2003], könnte das Militär für die Durchführung dieser Mission mit bestehenden Flugzeugen zu minimalen Zusatzkosten sein.

 

http://climate.envsci.rutgers.edu/pdf/GRLreview2.pdf

 

 

 

Die künstliche Klima-Kontrolle durch GE

 

Dies sind die Ausbringung von Aerosolpartikeln in der Stratosphäre, sowie die Erhöhung der Wolkenhelligkeit in der Troposphäre mithilfe von künstlichen Kondensationskeimen.

 

 

 

Brisanz von Climate Engineering  (DFG)

 

Climate-Engineering wird bei Klimakonferenzen (z.B. auf dem Weltklimagipfel in Doha) zunehmend diskutiert. Da die Maßnahmen für die angestrebten Klimaziele bisher nicht greifen, wird Climate Engineering als alternative Hilfe in Betracht gezogen.

 

 

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Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Dr. Rosalie Bertell, berichtet in Ihrem Buch »Kriegswaffe Planet Erde« über die Folgewirkungen und Auswirkungen diverser (Kriegs-) Waffen..

 

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Dieses Buch ist ein Muss für jeden Bürger auf diesem Planeten.

 

..Indessen gehen die Militärs ja selbst gar nicht davon aus, dass es überhaupt einen Klimawandel gibt, wie wir aus Bertell´s Buch wissen (Hamilton in Bertell 2011).

 

Sondern das, was wir als Klimawandel bezeichnen, sind die Wirkungen der immer mehr zunehmenden

Wetter-Manipulationen

und Eingriffe ins Erdgeschehen mittels Geoengineering, insbesondere durch die HAARP-ähnlichen Anlagen, die es inzwischen in aller Welt gibt..

 

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Why in the World are they spraying 

 

Durch die bahnbrechenden Filme von Michael J. Murphy "What in the World Are They Spraying?" und "Why in the world are the Spraying?" wurden Millionen Menschen die Zerstörung durch SRM-Geoengineering-Projekte vor Augen geführt. Seitdem bilden sich weltweit Bewegungen gegen dieses Verbrechen.

 

 

Die Facebook Gruppe Global-Skywatch hat weltweit inzwischen schon über 90.000 Mitglieder und es werden immer mehr Menschen, die die Wahrheit erkennen und die "gebetsmühlenartig" verbreiteten Lügengeschichten der Regierung und Behörden in Bezug zur GE-Forschung zu Recht völlig hinterfragen. 

 

Bild anklicken: Untertitel in deutscher Sprache
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ALBEDO ENHANCEMENT BY STRATOSPHERIC SULFUR INJECTIONS


http://faculty.washington.edu/stevehar/Geoengineering_packet.pdf

 

SRM Programme - Ausbringung durch Flugzeuge 

 

 

 

Die Frage die bleibt, ist die Antwort auf  Stratosphärische Aerosol- Injektions- Programme und die tägliche Umweltzer-störung auf unserem Planeten“

 

 

 

Die Arbeit von Brovkin et al. (2009) zeigt für ein Emissionsszenario ohne Emissionskontrolle, dass der Einsatz von RM für mehrere 1000 Jahre fortgesetzt werden muss, je nachdem wie vollständig der Treibhausgas-induzierte Strahlungsantrieb kompensiert werden soll.

 

 

 

Falls sich die Befürchtung bewahrheitet, dass eine Unterbrechung von RM-Maßnahmen zu abruptem Klimawandel führt, kann sich durch den CE-Einsatz ein Lock-in-Effekt ergeben. Die hohen gesamtwirtschaftlichen Kosten dieses abrupten Klimawandels würden sozusagen eine Weiterführung der RM-Maßnahmen erzwingen.

 

 

 

 

Ausbringungsmöglichkeiten

 

Neben den Studien von CSEPP (1992) und Robock et al. (2009), ist insbesondere die aktuelle Studie von McClellan et al. (2010) hervorzuheben. Für die Ausbringung mit Flugsystemen wird angenommen, dass das Material mit einer Rate von 0,03 kg/m freigesetzt wird. Es werden Ausbringungshöhen von 13 bis 30 km untersucht.

 

 

 

 

Bestehende kleine Düsenjäger, wie der F-15C Eagle, sind in der Lage in der unteren Stratosphäre in den Tropen zu fliegen, während in der Arktis größere Flugzeuge wie die KC-135 Stratotanker oder KC-10 Extender in der Lage sind, die gewünschten Höhen zu erreichen.

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SRM Protest-Märsche gleichzeitig in circa 150 Städten - weltweit.

 

Geoengineering-Forschung als Plan B für eine weltweit verfehlte Klimapolik. 

 

Bild anklicken:
Bild anklicken:

 

Staaten führen illegale Wetter-Änderungs-Techniken als globales Experiment gegen den Klimawandel durch, geregelt über die UN, ausgeführt durch die NATO, mit militärischen Flugzeugen werden jährlich 10-20 Millionen Tonnen hoch giftiger Substanzen in den Himmel gesprüht..

 

Giftige Substanzen, wie Aluminium, Barium, Strontium, die unsere Böden verseuchen und die auch auf Dauer den ph-Wert des Bodens deutlich verändern würden. Es sind giftige Substanzen, wie Schwefel, welches die Ozonschicht systematisch zerstören würde. 

 

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Weltweite  Protestmärsche gegen globale Geoengineering Experimente finden am 25. April 2015 in all diesen Städten gleichzeitig statt:

 

 

 

AUSTRALIEN - (Adelaide)

AUSTRALIEN - (Albury-Wodonga)

AUSTRALIEN - (Bendigo)

AUSTRALIEN - (Brisbane)

AUSTRALIEN - (Byron Bay)

AUSTRALIEN - (Cairns)

AUSTRALIEN - (Canberra)

AUSTRALIEN - (Darwin)

AUSTRALIEN - (Gold Coast)

AUSTRALIEN - (Hobart)

AUSTRALIEN - (Melbourne)

AUSTRALIEN - (Newcastle)

AUSTRALIEN - (New South Wales, Byron Bay)

AUSTRALIEN - (Perth)

AUSTRALIEN - (Port Macquarie)

AUSTRALIEN - (South Coast NSW)

AUSTRALIEN - (South East Qeensland)

AUSTRALIEN - (Sunshine Coast)

AUSTRALIEN - (Sydney)

AUSTRALIEN - (Tasmania)

BELGIEN - (Brüssel)

BELGIEN - (Brüssel Group)

BRASILIEN - (Curitiba)

BRASILIEN - (Porto Allegre)

BULGARIEN - (Sofia)

Kanada - Alberta - (Calgary)

Kanada - Alberta - (Edmonton)

Kanada - Alberta - (Fort Saskatchewan)

Kanada - British Columbia - (Vancouver Group)

Kanada - British Columbia - (Victoria)

Kanada - Manitobak - (Winnipeg)

Kanada – Neufundland

Kanada - Ontario - (Barrie)

Kanada - Ontario - (Cambridge)

Kanada - Ontario - (Hamilton)

Kanada - Ontario - (London)

Kanada - Ontario - (Toronto)

Kanada - Ontario  - (Ottawa)

Kanada - Ontario - (Windsor)

Kanada - Québec - (Montreal)

KOLUMBIEN - (Medellin)

ZYPERN

KROATIEN - (Zagreb)

DÄNEMARK - (Aalborg)

DÄNEMARK - (Kopenhagen)

DÄNEMARK - (Odense)

ESTLAND - (Tallinn)

Ägypten (Alexandria)

FINNLAND - (Helsinki)

FRANKREICH - (Paris)

DEUTSCHLAND - (Berlin)

DEUTSCHLAND - (Köln)

DEUTSCHLAND - (Düsseldorf)

DEUTSCHLAND - HESSEN - (Wetzlar)

GRIECHENLAND - (Athens)

GRIECHENLAND - (Attica)

Ungarn (Budapest)

IRLAND - (Cork City)

IRLAND - (Galway)

ITALIEN - (Milano)

Italien - Sardinien - (Cagliari)

MAROKKO - (Rabat)

NIEDERLANDE - (Den Haag)

NIEDERLANDE - (Groningen)

NEUSEELAND - (Auckland)

NEUSEELAND - (Christchurch)

NEUSEELAND - (Hamilton)

NEUSEELAND - (Nelson)

NEUSEELAND - (New Plymouth)

NEUSEELAND - (Takaka)

NEUSEELAND - (Taupo)

NEUSEELAND - (Wellington)

NEUSEELAND - (Whangerei)

NEUSEELAND - WEST COAST - (Greymouth)

NORWEGEN-(Bergen)

NORWEGEN - (Oslo)

PORTUGAL - (Lissabon)

SERBIEN - (Glavni Gradovi)

SERBIEN - (Nis)

SLOWENIEN

SPANIEN - (Barcelona)

SPANIEN - (La Coruna)

SPANIEN - (Ibiza)

SPANIEN - (Murcia)

SPANIEN - (San Juan - Alicante)

SCHWEDEN - (Gothenburg)

SCHWEDEN - (Stockholm)

SCHWEIZ - (Bern)

SCHWEIZ - (Genf)

SCHWEIZ - (Zürich)

UK - ENGLAND - (London)

UK - ISLE OF MAN - (Douglas)

UK - Lancashir - (Burnley)

UK - Scotland - (Glasgow)

UK - Cornwall - (Truro)

USA - Alaska - (Anchorage)

USA - Arizona - (Flagstaff)

USA - Arizona - (Tucson)

USA - Arkansas - (Hot Springs)

USA - Kalifornien - (Hemet)

USA - CALIFORINA - (Los Angeles)

USA - Kalifornien - (Redding)

USA - Kalifornien - (Sacramento)

USA - Kalifornien - (San Diego)

USA - Kalifornien - (Santa Cruz)

USA - Kalifornien - (San Francisco)

USA - Kalifornien - Orange County - (Newport Beach)

USA - Colorado - (Denver)

USA - Connecticut - (New Haven)

USA - Florida - (Boca Raton)

USA - Florida - (Cocoa Beach)

USA - Florida - (Miami)

USA - Florida - (Tampa)

USA - Georgia - (Gainesville)

USA - Illinois - (Chicago)

USA - Hawaii - (Maui)

USA - Iowa - (Davenport)

USA - Kentucky - (Louisville)

USA - LOUISIANA - (New Orleans)

USA - Maine - (Auburn)

USA - Maryland - (Easton)

USA - Massachusetts - (Worcester)

USA - Minnesota - (St. Paul)

USA - Missouri - (St. Louis)

USA - Montana - (Missoula)

USA - NEVADA - (Black Rock City)

USA - NEVADA - (Las Vegas)

USA - NEVADA - (Reno)

USA - New Jersey - (Red Bank)

USA - New Mexico (Northern)

USA - NEW YORK - (Ithaca)

USA - NEW YORK - (Long Island)

USA - NEW YORK - (New York City)

USA - NORTH CAROLINA - (Asheville)

USA - NORTH CAROLINA - (Charlotte)

USA - NORTH CAROLINA - (Greensboro)

USA - Oregon - (Ashland)

USA - Oregon - (Portland)

USA - Pennsylvania - (Harrisburg)

USA - Pennsylvania - (Pittsburgh)

USA - Pennsylvania - (West Chester)

USA - Pennsylvania - (Wilkes - Barre)

USA - SOUTH CAROLINA - (Charleston)

USA - Tennessee - (Memphis)

USA - Texas - (Austin)

USA - Texas - (Dallas / Metroplex)

USA - Texas - (Houston)

USA - Texas - (San Antonio)

USA - Vermont - (Burlington)

USA - Virginia - (Richmond)

USA - Virginia - (Virginia Beach)

USA - WASHINGTON - (Seattle)

USA - Wisconsin - (Milwaukee)

 

Bild anklickem: Holger Strom Webseite
Bild anklickem: Holger Strom Webseite

 

Der Film zeigt eindrucksvolle Beispiele, beginnend beim Einsatz der Atombomben mit ihren schrecklichen Auswirkungen bis hin zu den gesundheitszerstörenden, ja tödlichen Hinterlassenschaften der Atomenergienutzung durch die Energiewirtschaft. Eine besondere Stärke des Films liegt in den Aussagen zahlreicher, unabhängiger Fachleute. Sie erläutern mit ihrem in Jahrzehnten eigener Forschung und Erfahrung gesammelten Wissen Sachverhalte und Zusammenhänge, welche die Befürworter und Nutznießer der Atomtechnologie in Politik, Wirtschaft und Militärwesen gerne im Verborgenen halten wollen.

                                             

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Edmund Lengfelder

 

 

Nicht viel anders gehen Politiker/ Abgeordnete des Deutschen Bundestages mit der hoch toxischen riskanten SRM Geoengineering-Forschung um, um diese riskante Forschung durch die Parlamente zu bekommen.

 

Es wird mit gefährlichen Halbwissen und Halbwahrheiten gearbeitet. Sie werden Risiken vertuschen, verdrehen und diese Experimente als das einzig Richtige gegen den drohenden Klimawandel verkaufen. Chemtrails sind Stratosphärische Aerosol Injektionen, die  illegal auf globaler Ebene stattfinden, ohne jeglichen Parlament-Beschluss der beteiligten Regierungen.

 

Geoengineering-Projekte einmal begonnen, sollen für Jahrtausende fortgeführt werden - ohne Unterbrechung (auch bei finanziellen Engpässen oder sonstigen Unruhen) um nicht einen Umkehreffekt  auszulösen.

 

Das erzählt Ihnen die Regierung natürlich nicht, um diese illegale hochgefährliche RM Forschung nur ansatzweise durch die Parlamente zu bringen.

 

Spätestens seit dem Atommüll-Skandal mit dem Forschungs-Projekt ASSE wissen wir Bürger/Innen, wie Politik und Wissenschaft mit Forschungs-Risiken umgehen.. Diese Gefahren und Risiken werden dann den Bürgern einfach verschwiegen. 

 

 


 

 

www.climate-engineering.eu

 

Am 30. September 2012 ist eine neue Internetplattform zu Climate Engineering online gegangen www.climate-engineering.eu  

 

Die Plattform enthält alle neuen Infos -Publikationen, Veranstaltungen etc. zu Climate-Engineering.

 

 

 

 

Gezielte Eingriffe in das Klima?

Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering

Kieler Earth Institute

 

 

Climate Engineering:

Ethische Aspekte

Karlsruher Institut für Technologie

 

 

Climate Engineering:

Chancen und Risiken einer Beeinflussung der Erderwärmung. Naturwissenschaftliche und technische Aspekte

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig

 

Climate Engineering:

Wirtschaftliche Aspekte 

Kiel Earth Institute

 

 

Climate Engineering:

Risikowahrnehmung, gesellschaftliche Risikodiskurse und Optionen der Öffentlichkeitsbeteiligung

Dialogik Stuttgart

 

 

Climate Engineering:

Instrumente und Institutionen des internationalen Rechts

Universität Trier

 

 

Climate Engineering:

Internationale Beziehungen und politische Regulierung

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

 

 

 

Illegale Atmosphären-Experimente finden in Deutschland  seit  2012 „täglich“ am Himmel statt.

 

Chemtrails  -  Verschwörung am Himmel ? Wettermanipulation unter den Augen der Öffentlichkeit

 

Auszug aus dem Buch: 

 

Ich behaupte, dass in etwa 2 bis 3 mal pro Woche, ungefähr ein halbes Dutzend  von frühmorgens bis spätabends in einer Art und Weise Wien überfliegen, die logisch nicht erklärbar ist. Diese Maschinen führen über dem Stadtgebiet manchmal auffällige Steig- und Sinkflüge durch , sie fliegen Bögen und sie drehen abrupt ab. Und sie hinterlassen überall ihre dauerhaft beständigen Kondensstreifen, welche auch ich Chemtrails nenne. Sie verschleiern an manchen Tagen ganz Wien und rundherum am Horizont ist strahlend blauer ...
Hier in diesem Buch  aus dem Jahr 2005 werden die anfänglichen stratosphärischen SRM-Experimente am Himmel beschrieben... inzwischen fliegen die Chemie-Bomber ja 24 h Nonstop, rund um die Uhr.

 

 

 

 

Weather Modification Patente

 

http://weatherpeace.blogspot.de

 

Umfangreiche Liste der Patente

http://www.geoengineeringwatch.org/links-to-geoengineering-patents/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Pat Mooney - Er ist Gründer und Geschäftsführer der kanadischen Umweltschutzorganisation ETC Group in Ottawa.

 

Im Jahr 1975 tat sich der US-Geheimdienst CIA mit Newsweek zusammen und warnte vor globaler Abkühlung. Im selben Jahr wiesen britische Wissenschaftler die Existenz eines Lochs in der Ozonschicht über der Antarktis nach und die UN-Vollversammlung befasste sich mit identischen Anträgen der Sowjetunion und der USA für ein Verbot von Klimamanipulationen, die militärischen Zwecken dienen. Dreißig Jahre später redeten alle - auch der US-Präsident über globale Erwärmung. 

 

Wissenschaftler warnten, der Temperaturanstieg über dem arktischen Eis  und im sibirischen Permafrost könnte in die Klimakatastrophe führen, und der US-Senat erklärte sich bereit , eine Vorlage zu prüfen, mit der Eingriffe in das Klima erlaubt werden sollten. 

 

Geo-Engineering ist heute Realität. Seit dem Debakel von Kopenhagen bemüht sich die große Politik zusammen mit ein paar Milliardären verstärkt darum, großtechnische Szenarien zu prüfen und die entsprechenden Experimente durchzuführen.

 

Seit Anfang 2009 überbieten sich die Medien mit Geschichten über Geoengineering als "Plan B". Wissenschaftliche Institute und Nobelpreisträger legen Berichte und Anträge vor, um die Politik zur Finanzierung von Feldversuchen zu bewegen. Im britischem Parlament wie im US-Kongress haben die Anhörungen schon begonnen. Anfang 2010 berichteten Journalisten, Bill Gates investiere privat in Geoengineering-Forschung und werde bei Geoengineering-Patenten zur Senkung der Meerestemperatur und zur Steuerung von Hurrikanen sogar als Miterfinder genannt. Unterdesssen hat Sir Richard Branson - Gründer und Besitzer der Fluglinie Virgin Air - verkündet, er habe eine Kommandozentrale für den Klimakrieg eingerichtet und sei für alle klimatechnischen Optionen offen. Zuvor hatte er 25 Millionen Dollar für eine Technik ausgesetzt, mit der sich die Stratosphäre reinigen lässt. 

 

Einige der reichsten Männer der Welt (z.B. Richard Branson und Bill Gates ) und die mächtigsten Konzerne (z.B. Shell , Boeing ) werden immer beteiligt.

 

Geoengineering Karte - ETC Group

 

ETC Group veröffentlicht eine Weltkarte über Geoengineering-Experimente, die groß angelegte Manipulation des Klimas unserer Erde.  Zwar gibt es keine vollständige Aufzeichnung von Wetter und Klima-Projekten in Dutzenden von Ländern, diese Karte ist aber der erste Versuch, um den expandierenden Umfang der Forschungs-Experimente zu dokumentieren. 

 

Fast 300 Geo-Engineering-Projekte / Experimente sind auf der Karte vertreten, die zu den verschiedenen Arten von Klima-Änderungs-Technologien gehören.

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Aus der Sicht der reichen Länder (und ihrer Unternehmen) erscheint Geoengineering einfach perfekt. Es ist machbar. Es ist (relativ) billig. Und es erlaubt der Industrie, den Umbau unserer Wirtschaft und Produktionsweise für überflüssig zu erklären.

 

Das wichtigste aber ist: Geoengineering braucht keinerlei internationale Übereinkunft. Länder, Unternehmen, ja sogar superreiche Geo-Piraten können es auf eigene Faust durchziehen. Eine bescheidene >Koalition der Willigen< genügt vollauf, und eine Handvoll Akteure kann den Planeten nach Belieben umbauen.

 

Damit wir es nicht vergessen:

 

Seit 1945  führten die USA, die UdSSR, England, Frankreich und später auch China mehr als 2000 Atomtests durch – über und unter der Erde und ohne Rücksicht auf die zu erwartenden Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt weltweit. Niemand wurde um Erlaubnis gefragt. Wenn das Weltklima zu kippen droht, werden sie da wirklich vor einseitigen Entscheidungen zurückschrecken? 

 

 

 

Warum ist Geo-Engineering nicht akzeptabel..?

 

SRM Geoengineering kann nicht im Labor getestet werden: Es ist keine experimentelle Labor-Phase möglich, um einen spürbaren Einfluss auf das Klima zu haben. Geo-Engineering muss massiv eingesetzt werden.

 

Experimente oder Feldversuche entsprechen tatsächlich den Einsatz in der realen Welt, da kleine Tests nicht die Daten auf Klimaeffekte liefern.

 

Auswirkungen für die Menschen und die biologische Vielfalt würden wahrscheinlich sofort massiv und möglicherweise irreversibel sein.

 

 

 

 

Hände weg von Mutter Erde (HOME) ist eine weltweite Kampagne, um unserem kostbaren Planeten Erde, gegen die Bedrohung durch Geo-Engineering-Experimente zu verteidigen. Gehen Sie mit uns, um eine klare Botschaft an die Geo-Ingenieure und die Regierungen weltweit zu senden, dass unsere Erde kein ein Labor ist.

 

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Liste der (SRM) Geoengineering-Forschung

Hier anklicken:
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http://www.ww.w.givewell.org/files/shallow/geoengineering/Geoengineering research funding 10-9-13.xls

 

Weltweite Liste der Geoengineering-Forschung SRM Forschungs Länder: 

 

Großbritannien, Vereinigte Staaten Amerika, Deutschland, Frankreich, Norwegen, Finnland, Österreich und Japan.

 

 

In "NEXT BANG!" beschreibt Pat Money neue Risikotechnologien, die heute von Wissenschaftlern, Politikern und mächtigen Finanziers aktiv für den kommerziellen Einsatz vorbereitet werden:

 

Geo-Engineering, Nanotechnologie, oder die künstliche >Verbesserung< des menschlichen Körpers.

 

"Die  Brisanz des Buches liegt darin, dass es zeigt, wie die Technologien, die unsere Zukunft bestimmen könnten, heute zum großflächigen Einsatz vorbereitet werden – und das weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Atomkraft, toxische Chemikalien oder genmanipulierte Organismen konnten deshalb nicht durch demokratische Entscheidungen verhindert werden, weil hinter ihnen bereits eine zu große ökonomische und politische Macht stand, als ihre Risiken vielen Menschen erst bewusst wurden.

 

Deshalb dürfen wir die Diskussion über Geoengineering, Nanotechnologie, synthetische Biologie  und die anderen neuen Risikotechnologien nicht länger den selbsternannten Experten überlassen. Die Entscheidungen über ihren künftigen Einsatz fallen jetzt - es ist eine Frage der Demokratie, dass wir alle dabei mitreden."

 

Ole von UexküllDirektor der Right Livelihood Award Foundation, die den Alternativen Nobelpreis vergibt

 

 

Vanishing of the Bees - No Bees, No Food !

 

Verschwinden der Bienen  - Keine Bienen, kein Essen !

 

http://www.beeheroic.com/geoengineering-and-environment

http://www.beeheroic.com/resources

 

 

 

 

 

Solar Radiation Management = SRM

Es ist zu beachten, dass SRM Maßnahmen zwar auf kurzer Zeitskala wirksam werden können, die Dauer ihres Einsatzes aber an der Lebensdauer des CO-2 gebunden ist, welches mehrere Tausend Jahre beträgt.

 

CDR- Maßnahmen hingegen müssten über einen sehr langen Zeitraum (viele Jahrzehnte) aufgebaut werden, ihr Einsatz könnte allerdings beendet werden, sobald die CO2 Konzentration wieder auf ein akzeptables Niveau gesenkt ist. Entsprechende Anstrengungen vorausgesetzt, könnte dies bereits nach einigen Hundert Jahren erreicht sein.

 

CDR Maßnahmen: sind relativ teuer und arbeiten viel zu langsam. Bis sie wirken würden, vergehen viele Jahrzehnte

 

Solar Radiation Management SRM Maßnahmen: billig.. und schnell..

 

 

Quelle: Institut für Technikfolgenabschätzung

 

 

 

 

 

Solar Radiation Management = SRM

 

Ironie der Geoengineering Forschung:

 

Ein früherer SRM Abbruch hätte einen abrupten sehr heftigen Klimawandel zur Folge, den wir in dieser Schnelligkeit und heftigen Form nie ohne diese SRM Maßnahmen gehabt hätten. 

 

Das, was Regierungen mit den globalen GEO-ENGINEERING-INTERVENTIONEN verhindern wollten, genau das wären dann die globalen Folgeschäden bei der frühzeitigen Beendigung der SRM Forschungs-Interventionen.

 

Wenn sie diese hoch giftigen SAI - Programme  aus wichtigen Gründen vorher abbrechen müssten, droht uns ein abrupter Klimawandel, der ohne diese GE-Programme nie dagewesen wäre. 

 

Das bezeichne ich doch mal  als wahre  reale Satire..